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Unwetter und Schirmattacke

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Von: Wolfgang Bauscher, Horst Schmidt

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Dichtgemacht: Die Ahnataler Nick Hoffmann (links) und Marvin Steube von der SG Ahnatal fahren Arif Kanat vom gastgebenden Spitzenreiter FC Hermannia in die Parade.
Dichtgemacht: Die Ahnataler Nick Hoffmann (links) und Marvin Steube von der SG Ahnatal fahren Arif Kanat vom gastgebenden Spitzenreiter FC Hermannia in die Parade. © dieter schachtschneider

Ungewöhnliches wie ein um eine Stunde verspäteter Abpfiff, ein unwetterbedingter Platzwechsel und die Regenschirmattacke eines Zuschauers sorgten im Fußball für Aufsehen.

Wie der Zufall so spielt

Nach dem vierten Spieltag hatten sich der damals erfolglose Gruppenligist SV Türkgücü und der zu Saisonbeginn verpflichtete Trainer Özkan Özen getrennt. Kreisoberliga-Aufsteiger SBV Kassel trennte sich unterdessen vom ebenfalls gerade gekommenen Xhabir Havolli und holte stattdessen vor wenigen Tagen Özkan Özen. Wie der Zufall so will, trat der SBV am Wochenende bei Türkgücü II an und siegte mit eben jenem Özkan Özen 2:1 (0:0) – ein toller Einstand.

Torflut im Spitzenspiel

In unserem Vorbericht zum Spitzenspiel der Kreisliga A2 zwischen dem FC Hermannia Kassel und der SG Ahnatal wurden viele Tore vorhergesagt. Und die angriffsstarken Mannschaften hielten, was die Paarung verhieß. Die Gäste von Trainer Roberto Heuser setzten sich mit 6:4 (3:2) durch. Erfolgreichster Schütze im Spiel des Ersten gegen den Zweiten war Paul Flecke. Dreimal traf der Ahnataler für sein Team, das bei zwei weniger absolvierten Spielen nur noch drei Punkte hinter Hermannia liegt.

Platzwechsel im Spiel

Die Partie begann um 15.30 Uhr und hätte gegen 17.20 beendet sein sollen. Beide Zeiten waren nicht einzuhalten. Das Verbandsliga-Duell zwischen Bad Soden und Lichtenau wurde später an- und mit noch viel größerer Verspätung abgepfiffen. Zudem wurde es auf zwei Plätzen ausgetragen. Wegen eines Staus waren die Gäste verspätet angekommen, sodass es erst um 15.45 Uhr losging. Eine Viertelstunde vor Schluss wütete ein Unwetter im Kinzigtal. Der Unparteiische unterbrach die Partie beim Stand von 0:3, ein Verantwortlicher der Stadt verfügte die Sperrung des Rasenplatzes. Weiter ging es nach 45-minütiger Unterbrechung auf dem benachbarten Kunstrasen. Kurz vor halb sechs pfiff der Schiedsrichter ab, die Gäste gewannen 4:2.

Der kuriose Angriff

3:1 führte der FSV Dörnberg in der Verbandsliga beim SV Flieden, als Gäste-Schlussmann Nico Bergner einen Strafstoß parierte. Die offensichtliche Freude der Dörnberger darüber erregte einen Fan der Osthessen. Mit einem Regenschirm stieß dieser einen FSV-Akteur in die Seite. Nach langen Diskussionen beruhigten sich die Gemüter und die Gäste nahmen die Entschuldigung der Buchonen an.

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