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Aufnahme in die Hall of Fame: ThSV Eisenach ehrt Ex-ETSVer Beck und Nositschka

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Von: Harald Triller

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Handshake bei der Ehrung in der Eisenacher Werner-Assmann-Halle: Jürgen „Bongo“ Beck (links) und Edmund „Eddi“ Nositschka, die auch große Spuren im Handballsport im Werra-Meißner-Kreis hinterließen.
Handshake bei der Ehrung in der Eisenacher Werner-Assmann-Halle: Jürgen „Bongo“ Beck (links) und Edmund „Eddi“ Nositschka, die auch große Spuren im Handballsport im Werra-Meißner-Kreis hinterließen. © ThSV Eisenach

Die Ex-ETSVer „Bongo“ Beck und „Eddi“ Nositschka wurden jüngst vom ThSV Eisenach in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Ihre Spuren hinterließen die beiden aber auch im Werra-Meißner-Kreis.

Eisenach/Eschwege – Sie haben einst an der Seite von Trainer-Legende Uli Faber mitgeholfen, den Eschweger TSV nach Aufstiegen im Jahrestakt von der Handball-Bezirksliga bis in die Handball-Regionalliga zu katapultieren.

Und bevor Jürgen „Bongo“ Beck und Edmund „Eddi“ Nositschka nach der Wende von Motor Eisenach beim ETSV anheuerten, gehörten sie über viele Jahre hinweg bereits zu den herausragenden Handballern in der DDR-Oberliga, die in den 1980er-Jahren zu den stärksten Ligen der Welt zählte.

Ehrung vor Zweitligaspiel des ThSV Eisenach

Beide wurden sie vor wenigen Tagen im Rahmen eines Jubiläumstreffens vor einem Spiel in der 2. Bundesliga in die „Hall of Fame“ des ThSV Eisenach, wie der Verein nach der Wende umbenannt wurde, aufgenommen.

Die Zusammenkunft der ehemaligen Spieler von der damals erfolgreichsten Betriebssportgemeinschaft der DDR fand anlässlich der Verleihung des „Goldenen Balles“ in der Werner-Assmann-Halle statt, mit der Motor Eisenach vor 40 Jahren beim Sportpresseball des Bezirkes Erfurt ausgezeichnet wurde.

Der ThSV-Einladung waren zudem Trainerlegende Hans-Joachim Ursinus und die ehemaligen Spieler Viktor Eiser, Gerhard Wagner, Peter Witzsche, Stefan Scheidt – der Torhüter stand ebenfalls mehrere Jahre beim Eschweger TSV zwischen den Pfosten – Edmund Nositschka, Jürgen Beck, Lutz Sinke, Dietmar Aust, Roland Kaschel und Ralf Jöck, aus dem Betreuerstab Johannes Muthen, Mannschaftsleiter Werner Hering sowie die jahrzehntelangen Förderer Manfred Lindig und Günter Oppel gefolgt.

Wechsel nach Eschwege erfolgte im Jahr 1990

Zum ETSV wechselten der Spielmacher und Torjäger „Eddi“ Nositschka wie auch Rechtsaußen „Bongo“ Beck, dem der Ruf vorauseilte, dass er seine Gegner auf der Fläche eines Telefonhäuschens austrickst, 1990 nach dem Aufstieg von der 2. in die 1. Bezirksliga.

Mit dem Linkshänder-Duo auf der rechten Seite gelang 1991 sofort der Durchmarsch in die damalige Oberliga, um auch diese Klasse direkt wieder in Richtung Regionalliga zu verlassen, wo sich die Dietemänner viele Jahre etablierten.

Auch der Sprung in die 2. Bundesliga wurde angepeilt, aber auf der Zielgeraden ist dieser Traum nach einer Heimniederlage gegen TuS Griesheim geplatzt. Neben seiner aktiven Zeit beim ETSV hat Jürgen Beck auch in Jestädt und Grebendorf viele Freunde gefunden, denn er etablierte als Trainer die HSG Jestädt/Grebendorf mit all seiner Erfahrung in der Bezirksoberliga.

Nach seiner Zeit als Leiter der Nachwuchsabteilung beim ThSV wechselte Edmund Nositschka als Trainer zum Thüringenligisten Mühlhausen. Und da gab es für ihn unter anderem auch bei Testspielen ein Wiedersehen mit dem alten Wegbegleiter Eschweger TSV. (Harald Triller)

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