Basketball: Nachwuchs wird von Bundesliga-Rückkehr profitieren / Info-Abend der BG

Bei Aufstieg mehr Geld

Dirk

Göttingen. Mit einem Einblick in ihre Organisation für Schulen, Lehrer und Vereine hat Basketball-Zweitligist BG Göttingen seine „PR-Offensive“ fortgesetzt. Nachdem bereits Sponsoren und BusinessClub-Mitglieder unlängst über die Perspektiven des Zweitliga-Spitzenreiters für eine eventuelle Rückkehr in die Bundesliga informiert wurden, stellte das BG-Geschäftsführer-Duo Anna Jäger und Frank Meinertshagen den aktuellen und den künftigen Etatplan vor. Einen breiten Raum nahm zudem das Jugendkonzept ein, das der derzeitige Jugend-Koordinator Dirk Altenbeck (50) erläuterte.

Gut 50 Lehrer und Vereinsvertreter hörten beim Info-Abend 45 Minuten interessiert zu. Wenn die BG den Bundesliga-Aufstieg realisiert, soll das Budget für den Nachwuchsbereich, zu dem dann die von der BBL GmbH geforderten NBBL- und JBBL-Teams gehören, von 30 000 auf 120 000 Euro aufgestockt werden. Zehn Prozent vom Bundesliga-Etat verlangt die Basketball-Bundesliga-GmbH (BBL) von allen Erstligisten.

Gefördert werden soll, so Altenbeck, der in der 1. Liga dann einen zweiten Jugend-Koordinator an seiner Seite haben muss, der Leistungssport und der Breitensport. Basketball sei die beliebteste Sportart im Sportunterricht laut des Deutschen Olympischen Sport-Bundes. An seinem früheren Wohnort Düsseldorf hat Altenbeck eine Schulliga eingeführt, die er gern auch in Göttingen ins Leben rufen will. Die Spiele sollen im Unterricht stattfinden und keine Konkurrenz zu Vereinsaktivitäten sein.

Aufstockung auf 1,8 Mio Euro

Altenbeck besucht(e) viele Grundschulen, die sich am 31. März in der FKG-Halle zu einem Turnier treffen. „Das wird ein geordnetes Chaos mit ganz viel Spaß“, beschrieb er das Turnier mit 17 Teams. Für ältere Schüler gibt es am 14. und 22. März die VGH-School-Challenge. Die letzten Spiele steigen dabei vor dem Zweitligaspiel der Profis am 22. März gegen Kirchheim. An verschiedenen Gymnasien und Gesamtschulen hat Altenbeck weiterhin zusätzliches Training zur Leistungssteigerung initiiert.

Zuvor umrissen Jäger und Meinertshagen nochmals Zahlen aus einem eventuellen Bundesliga-Budget. Der momentane Etat von 1,31 Millionen Euro soll auf rund 1,8 Millionen aufgestockt werden – womit die BG immer noch die „arme Kirchenmaus“ in der BBL wäre. Im Etat-Ranking „würden wir Letzter sein“, sagt Meinertshagen. Das Team-Budget würde etwa 830 000 Euro betragen.

Zwingend vorgeschrieben von der BBL sind (wie erwähnt) ein zweiter Jugendkoordinator, ein Pressesprecher, ein Ticketing- und Marketingleiter und (neben der vorgeschriebenen Hallen-Kapazität von 3000 Plätzen) eine Trainingshalle, ganztägig zur Verfügung stehend. „In Gesprächen mit der Stadt“, so Meinertshagen, denke man da über ein „Basketball-Zentrum“ nach. Erfreulich für die laufende Zweitliga-Saison: „Die schwarze Null steht auf jeden Fall“, so der BG-Boss. (haz/wg-gsd) Foto: zje

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