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Fußball-Gruppenliga: Fischer fehlt im Derby in Eiterfeld

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Angeschlagen: Für Niko Pepik (in Blau) und Eiterfeld/Leimbach läuft es in der Gruppenliga noch nicht wie gewünscht.
Angeschlagen: Für Niko Pepic (in Blau) und Eiterfeld/Leimbach läuft es in der Gruppenliga noch nicht wie gewünscht. © Friedhelm Eyert

Doppelspieltag in der Fußball-Gruppenliga – mittendrin: Die SG Eiterfeld/Leimbach und die SG Aulatal, die am Samstag (15.30 Uhr) im Derby aufeinandertreffen. Am Montag stehen dann für beide Mannschaften Heimspiele an. Eiterfeld erwartet um 17 Uhr Verbandsliga-Absteiger FSV Thalau. Aulatal begrüßt ab 15.30 Uhr Freiensteinau in Oberaula.

Eiterfeld. Für Martin Friedrich und die SG Aulatal sind das zwei echte Kracher, die an diesem Wochenende warten. „Das sind zwei richtige Hausnummern. Alles ist möglich – von null bis sechs Punkten. Wir wollen uns auf alle Fälle drei Zähler sichern“, sagt Friedrich. Nach zuletzt zwei Niederlagen – den ersten in dieser Saison – reisen die Aulataler als Tabellenzweiter nach Eiterfeld. „Bei uns ist nach wie vor alles gut. Wir sind absolut auf Kurs“, berichtet der Coach. Gegen Lütter habe man einen schwachen Tag erwischt, beim Tabellenführer in Künzell habe die Mannschaft dann eine Reaktion gezeigt, und an die zuvor guten Leistungen angeknüpft. „Es war eine unglückliche Niederlage, die durch das Freistoßtor kurz vor dem Ende zustande kam“, erzählt Friedrich. Sein Team hab sich zuvor 90 Minuten „abgerackert“ – einzig der Lohn dafür sei ausgeblieben.

Eiterfeld, das nach zehn Spieltagen überraschend schon acht Zähler Rückstand auf Künzell hat, schätzt der Trainer der Aulataler nichtsdestotrotz stark ein. „Es ist eine sehr gute Mannschaft mit einer großen Tiefe im Kader. Sie kommen über Ballbesitz und spielen dominant“, meint Friedrich. Man müsse so engagiert wie zuletzt in Künzell antreten und wieder alles abrufen.

Verzichten müssen die Aulataler auch an diesem Wochenende auf Mannschaftskapitän Nils Fischer, den eine hartnäckige Adduktorenzerrung auf Eis legt. Auch Abwehr-Routinier Steffen Schneider laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss. Deshalb will Martin Friedrich vor den beiden schweren Begegnungen am Wochenende auch nicht von einer Standortbestimmung sprechen. „Das könnten wir machen, wenn wir komplett wären“, findet er.

Auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist die SG Eiterfeld/Leimbach spätestens am vergangenen Spieltag nach der verdienten 0:2-Niederlage in Hönebach. „Wir sind eine gute, vielleicht überdurchschnittliche Gruppenliga-Mannschaft, aber kein Überflieger, der die Liga dominiert“, stellt Trainer Ante Markesic klar. Man habe sich vom guten Start vielleicht ein wenig blenden lassen und zudem zu großen Erfolgsdruck aufgebaut.

„Wir sind spielerisch gut und oft auch dominant. Aber wenn es eng wird, zeigen wir keine Muskeln. Es geht nicht alles immer nur mit spielerischen Mitteln“, sagt Markesic. Da scheint also einer im Kader zu fehlen, der dem ehemaligen Spielertyp Markesic gleich käme. Der Coach muss lachen und sagt: „Es muss auch mal dreckig sein, wenn es drauf ankommt.“

Und schon am Samstag gegen Aulatal könnte es drauf ankommen. „Das ist eine gute und kompakte Mannschaft. Es ist schade für Nils Fischer, dass er gegen uns nicht dabei sein kann“, sagt Markesic. Julian Busold, Niko Pepic und Bastian Stumpf haben Erkältungssymptome und drohen auszufallen. „Wir werden uns gut vorbereiten und müssen unsere guten Trainingsleistungen auf den Platz bringen“, fordert der Eiterfelder Coach.

Von Sascha Herrmann

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