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Gruppenliga: Aulatal will Erfolgsgeschichte fortschreiben

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Wird weiter gejubelt? Kilian Krapp, auch am vergangenen Wochenende Torschütze, freut sich über seinen Treffer gegen Großenlüder.
Wird weiter gejubelt? Kilian Krapp, auch am vergangenen Wochenende Torschütze, freut sich über seinen Treffer gegen Großenlüder. © Friedhelm Eyert

Kirchheim – Düst der Aulatal-Express unbeirrt weiter? Das nächste Team, das sich dem Überraschungs-Spitzenreiter der Fußball-Gruppenliga in den Weg stellt, ist die TSG Lütter. Anstoß auf dem Sportplatz in Kirchheim ist am Sonntag um 15.30 Uhr.

„Eine starke Mannschaft, die vor allem in der Offensive ihre individuellen Qualitäten hat“, warnt Aulatals Trainer Martin Friedrich. Einige TSG-Spieler hätten höherklassige Erfahrung. Friedrich weiter: „Sie haben drei Spiele lang nicht verloren, man muss sie auf der Rechnung haben.“

Ohnehin wird der Coach nicht müde, vor den jeweiligen gegnern zu warnen und auch nach acht Spielen ohne Niederlage deutliche Erfolge nicht für selbstverständlich zu halten. „Das wäre sicherlich der Anfang vom Ende unserer Erfolgsserie“, glaubt Friedrich.

Nach acht Spielen steht die TSG im Tabellenmittelfeld, auf Rang zehn. Zehn erzielte Treffer lassen (noch) nicht unbedingt auf eine Offensive schließen, die die Gegner das Fürchten lehrt – allein Aulatals Topscorer Luca Eckhardt traf nur einmal weniger als der gesamte Kader der TSG.

Wie der Gegner auftritt, ist ihm allerdings dabei ziemlich egal: „Wir müssen sehen, wie wir unser eigenes Spiel auf den Platz bekommen“, sagt er. So viel Selbstbewusstsein darf also schon sein, wenn man Tabellenführer ist.

Martin Friedrich wiederholt gern das Erfolgsrezept seiner Mannschaft im ersten Viertel der Saison. Die Mentalität hat gestimmt, die Defensive stand absolut stabil. Davon zeugt ein einziges gegentor, dass die Aulataler in den vergangnen fünf Partien hinnehmen mussten.

„Und offensiv passen unsere Abläufe eben schon richtig gut zusammen“, betont er. Mit verantwortlich dafür ist natürlich auch der bislang neunfache Torschütze Luca Eckhardt. Der Stürmer, der wie Friedrich aus Schwarzenborn zu den Aulatalern stieß, ist einer der überragenden Kräfte im Team des Spitzenreiters. Allerdings verweist Martin Friedrich auch auf das funktionierende Zusammenspiel mit den Vorlagengebern. So profitiere Eckhardt eben auch von den Pässen, mit denen ihn etwa Kilian Krapp, Maxi Weber und Nils Fischer füttern.

Letzterer allerdings wird der SG gegen Lütter fehlen. Er laboriert an einer Adduktorenverletzung – wie schwerwiegend diese ist, müssen Untersuchungen noch zeigen. Steffen Schneider plagt eine Oberschenkelblessur, deretwegen er wohl bis Mitte Oktober ausfällt. Leonard Piranty ist angeschlagen, Moritz Wernick im Urlaub.

Von Rainer Henkel

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