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Fußball: Aulatal unterliegt Hönebach

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Kopfballszene: Aulatals Luca Eckhardt (rechts) bekommt den Ball nur an den Hinterkopf, Hönebachs Patrick Störl kommt eine Millisekunde zu spät.
Kopfballszene: Aulatals Luca Eckhardt (rechts) bekommt den Ball nur an den Hinterkopf, Hönebachs Patrick Störl kommt eine Millisekunde zu spät. © Friedhelm Eyert

Pure Freude hier, Frust da: Während sich der ESV Hönebach über seinen Coup ausgelassen freute, trauerte die SG Aulatal zumindest einem Punkt nach. Dennoch: Knapp, aber verdient, setzte sich der Gast in einem rassigen Spiel vor toller Kulisse in der Fußball-Gruppenliga mit 2:1 (1:0) durch und feierte nach dem 1:1 Remis am Freitag in Freiensteinau ein gelungenes Wochenende.

Knackpunkt in mehrfacher Hinsicht war die Situation in der 67. Minute. Die bis dahin sichere ESV-Abwehr um Kapitän Manuel Schmidt war komplett aufgerückt. Maximilian Weber überlief sie und wurde von Patrick Störl – er war der letzte Mann – gefoult. Doch statt Rot gab der unsichere Unparteiische Marcel Lindemann hier nur Gelb. Aulatals Anhang meckerte zu Recht. Den Freistoß setzte der Gefoulte selbst aus 18 Metern herrlich in den Winkel. Dann blies die SG zur Aufholjagd. „Wir haben lange gut gestanden und hinten die Null gehalten. Dass nach dem Freitagspiel irgendwann die Kraft ausgeht, war uns klar, aber so war das in der Abwehr nicht abgesprochen“, stellte ESV-Coach Tino Jäger fest, der aber insgesamt sehr stolz auf sein Team war.

Lange Zeit hielt sich der Gast an seine Marschroute. Reifer, wacher und in den Zweikämpfen bissiger wirkend, bestimmte der ESV das Spiel und ging nach herrlicher Flanke von Adrian Bohle durch Tim Schwarz per Kopf 0:1 in Führung (38.).

Aulatal hingegen tat sich schwer, den Gast mit spielerischen Mitteln unter Druck zu setzen, und im Zentrum kam der auf sich allein gestellte Torjäger Luca Eckhardt gegen die kompromisslose Gästeabwehr nicht zum Zug. Als der überragende Kevin Kunze nach dem Wechsel Marius Zilch glänzend in Szene setzte, zog der aus 16 Metern trocken zum frühen 0:2 ab (47.). Im Gegenzug hatte Weber die erste Chance für Aulatal auf dem Fuß, schoss aber übers Tor (51.). Weitere Bemühungen des SG verpufften dann bis zur besagten 67. Minute.

Der Anschlusstreffer setzte bei Aulatal noch einmal neue Kräfte frei. Das Team drückte vehement auf den Ausgleich, erspielte sich auch Chancen, doch ohne Ertrag. Hönebach seinerseits biss auf die Zähne und verteidigte den knappen Vorsprung auf der letzten Rille. „Schade, ein Punkt war am Ende drin, aber aufgrund der ersten Hälfte hat Hönebach nicht unverdient gewonnen,“, zog indes SG-Trainer Martin Friedrich seine Bilanz.

SG Aulatal: Lepper- Murati, Honstein (52.Fälber), Lindemann (81.Piranty), Müller, Henninghausen, Wernick, Hahl (89.Kibenko),Weber, Eckhardt, Krapp

ESV Hönebach: Katzmann- Bohle, Krüger, Emmerich, Störl (74.Morgun), Zilch (85. Veselcic), Schwarz (68.Lindemann), Wollenhaupt, Kunze, Schmidt, Herbig (62.Kleinschmidt)

SR.: Lindemann(Burghaun) Z.: 400 Tore: 0:1 Schwarz (38.), 0:2 Zilch (47.), 1:2 Weber (68.)

Von Michael W. Rimkus

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