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2:2 nach 0:2 - Bebra dreht packendes Duell

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Angriff durch die Mitte: Niederaulas Moritz Würl (am Ball) im Zweikampf mit Manuel Schmidt von der FSG Bebra, rechts. Schmidt war für sein Team zweifacher Torschütze in der Schlussphase.
Angriff durch die Mitte: Niederaulas Moritz Würl (am Ball) im Zweikampf mit Manuel Schmidt von der FSG Bebra, rechts. Schmidt war für sein Team zweifacher Torschütze in der Schlussphase. © Alicia Kreth

Bebra – Unentschieden zum Auftakt: Am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga Nord trennten sich die FSG Bebra und Niederaula/Kerspenhausen mit einem 2:2-(0:1)-Unentschieden.

Gästetrainer Frank Ullrich war nach der Partie, die auf dem neuen Kunstrasenplatz ausgetragen wurde, bedient. ,,Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt und der Gegentreffer fällt nach sechs Minuten Nachspielzeit. Trotzdem müssen wir ab der 90. Minute die Gegentreffer besser verteidigen. Aber wir sind auch beim Thema Glück und das Glück ist in dieser Saison öfters nicht gerade auf unserer Seite.“

Was war passiert? Die zahlreichen Zuschauer bekamen alles geboten, was ein Fußballspiel zu bieten hatte. Torchancen, Zweikämpfe, flotte Spielzüge und auch die eine oder andere Nicklichkeit. Nicht zu vergessen die Tore. Zwar bestimmte die Heimelf in den ersten 30 Minuten das Geschehen und hatte einige klare Torchancen, doch nutzen konnte sie davon keine. Die klarste Möglichkeit hatte Josko Sut nach 25 Minuten, als er drei Spieler stehen ließ, anschließend Keeper Jonas Rös umkurvte und von Alexander Völker nur auf der Linie gestoppt werden konnte.

Die Gäste hingegen waren da effektiver. Drei Minuten nach Suts Topchance schoss Bekim Mustafi einen Freistoß aufs Tor, Jan Ullrich verlängert den Ball mit der Hacke um den gegnerischen Torwart herum und Mehmet Yigit – neben Mustafi der beste Spieler der Gäste – vollendet zum 0:1-Halbzeitstand.

Niederaula kam gestärkt aus der Kabine und bestimmte die Partie. 70. Minute: Erneut traf Yigit zum 2:0 nach einer guten Pressingaktion. Anschließend drückte Bebra, während Niederaula platt und zerfahren wirkte.

Doch dann kam die große Stunde von Manuel Schmidt: In der 90 Minute erzielt Schmidt per Kopf den 1:2-Anschlusstreffer und in der sechsten Minute der Nachspielzeit spitzelt er den Ball wieder nach einem Freistoß über die Torlinie – 2:2 und Schlusspfiff. Der Jubel kannte beim Abpfiff bei den Bebraern keine Grenzen, die Köpfe bei den Gästen hingegen waren ganz weit unten. Andelko Urosevic, Trainer der FSG Bebra, wusste nach der Partie nicht recht, was er von Remis halten sollte. „Natürlich sind die Köpfe nach diesem Fight oben, aber der Punkt bringt keinem etwas. Glückwunsch trotzdem an mein Team, das sie so eine Moral bewiesen haben.“

FSG Bebra: Hesse - Schaar, Silbermann, Schade, Onetiu, Schleuchardt, Sut, Engel, Schmidt, Kaufmann, Labudovic

SG Niederaula/Kerspenhausen: Rös - Bernt, Schaub, Ullrich, Mustafi, Würl, Yigit, Braun, Völker, Schäfer, Fälber (Bunselmeyer, Kohlstädt, Veapi)

SR: Johannes Bock Z: 200

Tore: 0:1, 0:2 Yigit (28./70.), 1:2, 2:2 Schmidt (90./90.+6)

Von Sebastian Krause

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