Fußball

Gruppenligisten spielen auswärts

Kevin Kunze vom ESV Hönebach führt den Ball und wird von Lukas Müller Siebert (Eiterfeld/Leimbach) verfolgt.
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Kevin Kunze vom ESV Hönebach führt den Ball und wird von Lukas Müller Siebert (Eiterfeld/Leimbach) verfolgt.

Auswärtsaufgaben stehen an diesem Spieltag für die Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal, SG Eiterfeld/Leimbach und ESV Hönebach auf dem Plan. Den Auftakt macht am heutigen Freitag (18.30 Uhr) Hönebach bei der SG Bronnzell.

ESV Hönebach

„Da war mehr drin“, sagt Bernd Noll, Abteilungsleiter Spielbetrieb bei Fußball-Gruppenligist ESV Hönebach, über den Doppelspieltag am vergangenen Wochenende. Zwei 0:3-Niederlagen bei Hünfeld II und gegen Eiterfeld ließen den gelungenen Saisonstart ein wenig in Vergessenheit geraten. Doch schon heute hat die ESV-Elf die Chance auf Wiedergutmachung, wenn sie ab 18.30 Uhr in Bronnzell antritt.

„Es geht wieder bei Null los. Bronnzell hat bislang auch noch nicht so überragend gespielt“, rechnet sich Noll durchaus Chancen aus. Dabei gehen die technisch versierten Hausherren die Partie mit Rückenwind an. Nach einer knappen 2:3-Niederlage am ersten Spieltag gegen den TSV Künzell holte die Spielgemeinschaft am Doppelspieltag sechs Punkte.

Damit der ESV aus Bronnzell mindestens einen Punkt mitnimmt, sei eine Topleistung nötig. „Das wird nicht im Vorbeigehen zu schaffen sein. Es muss alles passen“, sagt Noll. Noch unsicher seien die Einsätze von Moritz Herbig, Fabian Budesheim, Kai Wollenhaupt und Marvin Ehmer, die allesamt mit kleineren Blessuren vom vergangenen Wochenende zu kämpfen haben. Daneben fehlen dem Team weiter die beiden Langzeitverletzten Tim Schwarz und Marius Bommer.

SG Eiterfeld/Leimbach

Zwei deutliche Siege am vergangenen Wochenende, dazu ein Remis vom Saisonauftakt – nach drei Spieltagen führen die Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach die Tabelle der Gruppe 1 mit sieben Punkten an. Am Sonntag (15.30 Uhr) geht es beim FV Horas in Fulda mit dem dritten Auswärtsspiel in Folge weiter.

Natürlich war Eiterfelds ehrgeiziger Trainer Ante Markesic zuletzt zufrieden, als seinem Team am Freitag und Sonntag acht Treffer bei den Siegen in Künzell (5:1) und Hönebach (3:0) gelangen. „Das war eine schöne Woche für uns. Der Blick auf die Tabelle macht mir fast ein bisschen Angst“, scherzt er. Doch der 51-Jährige weiß, dass die bisherigen guten Ergebnisse nicht von ungefähr kommen. „Das ist kein Zufall. Wir stehen defensiv gut und haben bisher die meisten Tore geschossen. Die Balance stimmt“, hat Markesic erkannt. Und auch Volker Hilpert von der Sportlichen Leitung ist positiv überrascht: „Wir haben durch unsere Neuzugänge viel Qualität dazubekommen“, sagt er. Und stellt Offensivspieler Issak Somov ein Sonderlob aus: „Er ist bisher der Spieler, der den Unterschied ausmacht.“ Der junge US-Amerikaner gehörte schon im vergangenen Jahr zum Kader. Doch seine Spielberechtigung lag erst vor, als Corona die Saison im November 2020 zunächst erneut unterbrach und später dann beendete. Zwei Treffer hat der 21-Jährige bislang erzielt, einige weitere aufgelegt.

In Fulda wollen die Eiterfelder erneut ihre „positive Energie“ (Markesic) nutzen. Der Kader ist komplett. Beste Voraussetzungen, um Yannik Hilpert, der Samstag heiratet, das passende Hochzeitsgeschenk zu machen.

SG Aulatal

Die SG Aulatal, die Sonntag in Künzell (15.30 Uhr) antreten muss, haderte nach dem Doppelspieltag mit Niederlagen in Horas und gegen Bronnzell mit dem Schicksal. Besonders die gegen Bronnzell ärgert mächtig. Erst durch ein Tor von Jens Schmidt geführt, dann noch zwei Treffer nach Abwehrfehlern gefangen. Und obendrein holte sich André Honstein Rot ab. „Individuelle Fehler haben uns den Sieg gekostet. Immer wieder dasselbe: Wir verursachen zu viele Standardsituationen, aus denen Gegentore resultieren“, zog Horst Brandner bitter Bilanz. Insbesondere bei Ecken, so Brandner, sei Aulatal anfällig. Die Rote Karte habe sein Team völlig aus dem Konzept gebracht. „Gelb hätte es auch getan“, sagt er und erwähnt eine weitere Szene an, in der Kilian Krapp im Strafraum gelegt worden sei. „Der Ball kommt zu ihm und der Gegner schickt ihn mit einem Bodycheck zu Boden. Wenn der Schiri auf der einen Seite Rot gibt, muss er auf der anderen Seite auch Elfmeter geben.

Am Sonntag hofft Brandner auf eine gerechtere Schiri-Leistung. Und dass das Team den Ausfall Honsteins, der für vier Wochen gesperrt ist, auffangen kann.

Von Sascha Herrmann, Alicia Kreth Und Hartmut Wenzel

Mit dem linken Fuß: Simon Michel Müller von der SG Aulatal.

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