Squasher des SC Witzenhausen nach 3:1-Triumph gegen EFSC Frankfurt am Ziel

Hessenliga wir kommen

Geschafft: Als Vizemeister der Landesliga Nord steigt der SC Witzenhausen nach erfolgreicher Relegation in die Hessenliga auf. In der Punkterunde zum Einsatz kamen (stehend von links): Jonas Wilhelm, Manuel Haus, Fabian Werner. Davor von links: Torben Steinfeld, Sina Steinwachs und Jens Hübscher-Haselböck. Foto: eki

Witzenhausen. Es ist vollbracht. Zwei Jahre nach dem Abstieg in die Landesliga stürmten die Squasher des SC Witzenhausen zurück in die Hessenliga. Torben Steinfeld, Jens Hübscher-Haselböck, Jonas Wilhelm und Fabian Werner machten den Triumph mit ihrem 3:1-Erfolg im Relegationsspiel gegen den EFSC Frankfurt perfekt.

„Nach den ersten Punktspielen hatten wir eigentlich nur den Landesliga-Klassenerhalt als Ziel, doch dann ist alles ganz anders gekommen“, sagt Mannschaftsführer Jonas Wilhelm nicht ohne Stolz. Das Team um Jens Hübscher-Haselböck wurde immer stärker, bekam in der Winterpause durch den vorher lange verletzten Torben Steinfeld weitere Unterstützung und war fortan nicht mehr zu stoppen. Hübscher-Haselböck gab bei seinen Einsätzen nur einen einzigen Satz ab, Steinfeld gewann alle Duelle mit 3:0.

Auch im Relegationsspiel bekam der EFSC Frankfurt die Klasse des Landesliga-Vizemeisters zu spüren. Torben Steinfeld und Jens Hübscher-Haselböck machten mit ihren Rivalen Istvan Fritsche bzw. Geza Garaguly jeweils in drei Sätzen kurzen Prozess, über sich hinaus wuchs vorher schon Jonas Wilhelm beim 3:1 gegen Andrew Maris.

„Zwei Tage vor diesem Match war mein Einsatz wegen einer starken Erkältung überhaupt noch nicht sicher“, erklärte Witzenhausens Nummer drei. Routinier Uwe Steinfeld war als Ersatzmann schon auf einen Relegations-Auftritt eingestellt, brauchte aber doch nicht in den Court.

Dort ging dann Witzenhausens angeschlagener Kapitän mit leuchtendem Beispiel voran, gab trotz seines Handikaps keinen Ball verloren und stellte mit seinem umjubelten Sieg gegen Andrew Maris zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich die Weichen zum letztlich ungefährdeten Gesamterfolg.

Vorher hatte Mannschaftskamerad Fabian Werner die Überlegenheit seines Kontrahenten Maarten de Clercq anerkennen müssen.

Nach der grandiosen Saison freuen sich die Witzenhäuser nun auf die Sommerpause und wollen dann mit den beiden Neuzugängen Frederik und Jens Schröter als weitere Verstärkungen in der höheren Klasse angreifen. „Dann gibt es das große nordhessische Duell gegen den TSC Kassel“, sagt Jens-Hübscher Haselböck. Und: „Der Torben und ich freuen uns auch schon auf die Spiele gegen Darmstadt. Für diesen Verein haben wir beide in der Bundesliga gespielt“.

SC Witzenhausen - EFSC Frankfurt 3:1. Fabian Werner - Maarten de Clercq 3:11, 4:11, 4:11; Jonas Wilhelm - Andrew Maris 12:10, 7:11, 11:8, 11:4; Jens Hübscher-Haselböck - Geza Garaguly 11:2, 11:4, 11:7; Torben Steinfeld - Istvan Fritsche 11:4, 11:8, 11:3. (eki)

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