3:1 - Aufsteiger SC Witzenhausen sorgt in der Squash-Hessenliga wieder für Furore

Triumph gegen den Zweiten

Großer Kampf: Nach verlorenem ersten Satz drehte SC Witzenhausens Nummer vier Frederik Schröter den Spieß noch um und gewann gegen Christian Klement mit 3:1. Foto: per

Witzenhausen. Ein weiteres Mal für Furore sorgte Aufsteiger SC Witzenhausen in der Squash-Hessenliga und bezwang nach Spitzenreiter Darmstadt nun auch den Tabellenzweiten TSC Kassel glatt mit 3:1 und brachte damit drei weitere Punkten aufs Konto. „In Top-Besetzung muss uns jeder Gegner ernst nehmen. „Würden wir stets mit den besten Spielern antreten, dann wären wir im Titelkampf sicherlich ganz vorn dabei“. Die Aussage von Witzenhausens Mannschaftsführer Jonas Wilhelm hat Gewicht. Er selbst war in diesem Match nur Zuschauer und sah vier mächtig auftrumpfende Teamkameraden, die dem großen Nordhessen-Duell ihren Stempel aufdrückten.

Im Spitzeneinzel diktierte Witzenhausens Ass Torben Steinfeld gegen André Schmidt das Tempo und beherrschte seinen Rivalen, während Jens Hübscher-Haselböck den Kasseler Andreas Hitsch trotz einer längeren Pause in vier Sätzen förmlich niederkämpfte. „Beide haben sich wirklich nichts geschenkt und auch großen Körpereinsatz gezeigt“, sagte Wilhelm nach dem aufregenden Match. Hübscher-Haselböck kassierte zwar den Satzausgleich zum 1:1, entschied den dritten Durchgang dann knapp mit 13:11 und ließ sich den Sieg danach nicht mehr nehmen.

Witzenhausens Kapitän lobte auch den an Position vier aufgebotenen Frederik Schröter. Der begann vor 50 Zuschauern im Witzenhäuser Tennis- und Squashzentrum zwar nervös und verlor gegen Christian Clement den ersten Satz, bekam das Spiel dann aber immer besser in den Griff und drehte den Spieß zum 3:1-Triumph um.

Aller Ehren wert war auch der Einsatz von Hendrik Brodersen gegen Julian Brückner. Kassels Nummer drei trat als Spieler mit der besten Leistungsbilanz in der Hessenliga an, hatte aber gegen den aus Konstanz angereisten Brodersen sein Kratzen. „Bei einer 10:9-Führung im vierten Durchgang stand der Frederik sogar vor dem 2:2-Satzausgleich, hat aber die große Überraschung knapp verpasst“, so Jonas Wilhelm.

Der SC Witzenhausen beschließt die Vorrunde zwar nur auf dem (Abstiegs-) Relegationsrang, dennoch ist Wilhelm vom Klassenerhalt überzeugt. „Mit unseren Top-Spielern wäre es eine Schande, wenn wir dieses Ziel nicht erreichen würden“, so die Einschätzung des SC-Kapitäns.

SC Witzenhausen - TSC Kassel 3:1. Torben - Steinfeld - André Schmidt 3:0 (11:6, 11:7, 11:8); Jens Hübscher-Haselböck - Andreas Hitsch 3:1 (11:6, 7:11, 13:11, 11:7); Hendrik Brodersen - Julian Brückner 1:3 (6:11, 4:11, 11:5, 10:12); Frederik Schröter - Christian Klement 3:1 (10:12, 11:9, 11:8, 11:8). (eki)

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