Triathlon

Wonke nicht zur Ironman-WM nach Hawaii

+
Beim Laufen war der Akku leer: Triathlet Martin Wonke verfehlte die WM-Qualifikation. 2 Fotos: Marco berger

Es hat nicht geklappt: Der Baunataler Triathlet Martin Wonke hat trotz starker Leistung in Barcelona die Qualifikation zur Ironman-WM 2020 verpasst.

„Der Ironman Barcelona ist leider nicht wie geplant verlaufen“, sagte Martin Wonke (KSV Baunatal) trotz seiner zweitbesten Zeit von 9:04:59 Stunden über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Denn am Ende stand Rang 16 in der Altersklasse M 30 zu Buche. Für die erhoffte Qualifikation zur WM in Hawaii im Oktober 2020 reichte dies nicht.

Nach einer passablen Schwimmleistung im Mittelmeer wollte Wonke auf der schnellen Radstrecke Zeit aufholen. „Doch ein faires Fahren war unmöglich. Das Bild glich eher einem normalen Radrennen als einem Einzelwettkampf“, erklärte der VW-Städter. Er selbst kassierte am Ende der ersten Runde noch eine aus seiner Sicht fragwürdige Zeitstrafe. Danach war der angestrebte Quali-Platz für Hawaii in weite Ferne gerückt.

Präsentiert seine Medaille: Simon Jakob.

Beim Laufen lief es zur Halbmarathonmarke noch auf eine Zeit von unter drei Stunden hinaus. Kurz danach war der Akku ziemlich leer, aber Wonke brachte den Wettbewerb mit Anstand zu Ende. „Nun gilt es abzuschalten und sich in ein paar Wochen Gedanken über die Wettkampfplanung im nächsten Jahr zu machen“, hofft der SMA-Projektmanager weiter auf den zweiten Hawaii-Start.

Sehr zufrieden mit dem Finish nach 9:22:20 Stunden in der Region Barcelona-Maresme war dagegen Teamkollege Simon Jakob, der Rang zwölf in der Altersklasse M 25 belegte. „Diese Leistung mit niedrigem Trainingsaufwand nach der Aufgabe im Juli in Frankfurt motiviert mich für weitere Ironman-Triathlons“, blickte Jakob voraus.

Nach einem guten Schwimmauftakt überzog er auf der schnellen Radstrecke nicht und hob Kräfte für den Marathonlauf auf. Auf den drei Laufrunden verdiente er sich dann seinen ersten Einlauf unter dem Zielbanner der Ironman-Serie. Auch Jakob war von den vielen Pulks auf der Radstrecke enttäuscht. „Mich hat eine 25 köpfige Gruppe überholt. Das sah wie Fahren im Team aus und zerstört solch einen Wettbewerb“, erklärte Jakob.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.