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Bartholmai und SG FSA gehen getrennte Wege

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Von: Marvin Heinz

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Nicht mehr Trainer bei der SG FSA: Michael Bartholmai.
Nicht mehr Trainer bei der SG FSA: Michael Bartholmai. © Privat

Fußball-Kreisoberligist SG Frieda/Schwebda/Aue und Trainer Michael Bartholmai gehen nach der Talfahrt der letzten Wochen getrennte Wege.

Frieda – Durch den Treffer von Noah Eisenhuth (80.) hat die SG Frieda/Schwebda/Aue am Freitagabend mit 2:1 (0:1) gegen die TSG Eschenstruth gewonnen. Es war der langersehnte Befreiungsschlag für das Team um Spielführer Marcel Müller und Stürmer Lucas Harbich. Zuvor hatte die Lukas Diederich (27.) die Gäste in Front gebracht. Niklas Walter (48.) erzielte in Folge einer guten Kombination den zwischenzeitlichen Ausgleich für FSA.

Bartholmai: „Es hat eben nicht mehr gepasst“

Wenige Minuten nach dem Sieg gegen den Aufsteiger rückte der zweite Saisonsieg schon in den Hintergrund, weil die Verantwortlichen ihren Spielern mitteilten, dass Trainer Michael „Fitze“ Bartholmai nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird.

Nach seiner letzten Trainingseinheit am Mittwoch hatte sich Bartholmai am Freitag wegen einer hartnäckigen Grippe krankgemeldet. In der Folge teilte der Vorstand der SG FSA dem 47-Jährigen mit, dass man sich trennen wolle.

„Es war dann einvernehmlich, es hat eben nicht mehr gepasst. Ich wollte ohnehin im Winter aufhören, weil ich unzufrieden war. Wir haben nicht immer die beste Mannschaft zur Verfügung gehabt und die Trainingsbeteiligung war auch ausbaufähig“, bilanzierte der in Hoheneiche wohnhafte Bartholmai.

Für den einstigen Mittelfeldspieler der SG Wehretal und des SV Reichensachsen war es nach seiner einjährigen Amtszeit bei der SG Sontra sowie sechseinhalb Jahren bei der SG Abterode/Eltmannshausen der dritte Trainerjob. „Insgesamt war es eine schöne Zeit. Mannschaft und Verein sind voll intakt“, fand der C-Lizenzinhaber abschließend nur lobende Worte.

Dirk Rannio übernimmt bei der SG FSA

Bartholmais Nachfolger stand am Freitag schon parat und hat zuletzt in Abwesenheit von Bartholmai das FSA-Team bereits betreut. „Mit Dirk Rannio gehen wir kein Risiko ein. Er war bereits zweieinhalb Jahre unser Coach und hat mit uns im Mai 2018 den Aufstieg in die Kreisoberliga feiern können. Wir hoffen, mit ihm einen neuen Impuls setzen zu können“, sagt Florian Süss über den B-Elite-Lizenzinhaber, der bis zuletzt als Internatsleiter bei Soccer City im thüringischen Lengenfeld unter dem Stein aktiv war.

Der 38-Jährige war im Sommer schon bei anderen Kreisoberligsten im Gespräch. „Es hat sich angeboten“, sagt Süss, der 2021 noch hoffte, mit Bartholmai eine langfristige Lösung gefunden zu haben. „Rein menschlich und fachlich hat es mit Michael gepasst, aber der Trend und sieben Niederlagen in Serie haben gezeigt, dass es so nicht mehr weitergeht. Er wird schnell wieder woanders unterkommen“, ist sich Süss sicher.

Für die kommenden Aufgaben nimmt er seine Spieler in die Pflicht: „Auch Dirk Rannio kann nichts ändern, wenn wir nicht an der Trainingsbeteiligung arbeiten.“ (Marvin Heinz)

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