Basketball: Deutsche Nationalmannschaft wieder einmal zu Gast in Rotenburg

Abseits von Olympia

Erst einmal tief durchatmen: Auch Nationalspieler brauchen während des Trainings ab und zu mal eine Pause. Fotos: Marth

Rotenburg. „The same procedure as every year“ heißt es auch in diesem Jahr bei der Deutschen Basketball-Nationalmannschaft - und deshalb schlugen sie in der vergangenen Woche wieder ihr Trainingslager in Rotenburg auf.

Während zahlreiche Top-Sportler unseres Landes gerade in Rio ihren Auftritt bei den Olympischen Spielen haben, setzten Deutschlands beste Basketballer die Bälle wieder vor unserer Haustüre in der Göbel Hotels Arena in die Körbe, ehe sie Richtung Ostsee aufbrachen, wo in Finnland und Estland die nächsten Gegner auf sie warten.

Im Gespräch: Bundestrainer Chris Fleming (rechts) und NBA-Profi Tibor Pleiß.

Nach der verpassten Olympia-Teilnahme ist das große Ziel in diesem Sommer die Europameisterschafts-Qualifikation. Bis zu deren Auftakt am 31. August stehen eine ganze Reihe Lehrgänge und Testspiele an. In Rotenburg macht das Nationalteam dabei gleich zweimal Station: Ende des Monats ist es noch einmal für ein paar Tage vor Ort.

Wie oft er schon hier war, kann Bundestrainer Chris Fleming ziemlich genau sagen. „Das ist witzig, Henrik Rödl (Assistenztrainer, Anm. d. Red.) und ich haben gerade gestern überlegt, wie viel Zeit unseres Lebens wir hier verbracht haben“, berichtet er und lacht. „Wir würden beide auf über vier Monate kommen.“ Schon in seinen Jahren als Vereinscoach in Bamberg und bei den Artland Dragons Quakenbrück sei er mehrfach in Rotenburg gewesen, erzählt er und ist voller lobender Worte.

Klasse Bedingungen

Die Trainings- und Wohnbedingungen seien sehr gut, alles liege nah beieinander, und die Mannschaft könne in Ruhe für sich sein und trainieren, zählt Fleming auf – lauter sehr wichtige Aspekte. „Außerdem merkt man, dass die Leute hier wissen, wie die Abläufe bei Sportmannschaften sind.“ Solch ein Umfeld, ist er überzeugt, sei in Deutschland nicht oft zu finden.

Die guten Bedingungen hat der Bundestrainer mit seinem Team auch in dieser Woche wieder genutzt und weiter an Athletik und Taktik gefeilt. Entsprechend zufrieden zeigt er sich: „Ich glaube, dass wir gute Fortschritte gemacht haben. Die Trainingsintensität und der Enthusiasmus sind sehr hoch.“

Von Kristina Marth

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