Nachwuchs-Basketball-Bundesliga: BBT Göttingen muss weiter zittern um den Klassenerhalt

Bei Abstieg wird es teuer für BG Göttingen

Bissige Haie: Der BBTer Alexander Bruns (am Ball) gegen Hamburgs Lukas Drammeh und Florian Igrishta (20) – am 25. Januar verloren die Göttinger 73:78 gegen die Sharks. Foto: zje/gsd

Göttingen. Im höherklassigen Göttinger Basketball sieht es derzeit recht erfreulich aus. Die BG-Männer haben den Klassenerhalt in der Tasche und spielen als Aufsteiger jetzt sogar um einen Playoff-Platz.

Die BG 74 Veilchen Ladies stehen gegen Osnabrück im Finale um den Bundesliga-Aufstieg. Im Jugendbereich haben die JBBL-Mannschaft von Trainer Dirk Altenbeck und die WNBL-Mannschaft von Marcel Romey den Klassenerhalt geschafft. So weit, so gut.

Doch es gibt auch ein Sorgenkind. Die NBBL-Mannschaft von Zeljko Sustersic und Sebastian Förster muss um den Klassenerhalt weiter zittern. Die erste Playdown-Runde hat das BBT Göttingen mit zwei Niederlagen gegen Bayer Leverkusen vergeigt. Jetzt geht es ab dem 18. April (17.30 Uhr) zuerst auswärts in die zweite Playdown-Runde bei den Hamburg Sharks. In der regulären Saison kassierten die NBBL-Jungs in Hamburg eine heftige 43-Punkte-Pleite und verloren auch das Heimspiel mit fünf Zählern. Alles andere als gute Vorzeichen also für die Qualifikationsspiele.

Geht auch diese Best-of-three-Serie verloren, folgt im Juni eine Qualifikationsrunde mit drei weiteren Teams, von denen sich nach Lage der Dinge nur eines wieder für die NBBL qualifiziert. Sollte das BBT Göttingen auch sie nicht bestehen, kommt das Geld ins Spiel: Die Profiabteilung der BG Göttingen ist in der 1. Liga verpflichtet, neben einer JBBL-Mannschaft auch weiter ein NBBL-Team zu stellen. Wenn das sportlich nicht möglich ist, muss die Pro Basketball Göttingen GmbH als Trägergesellschaft der Profis eine „Wildcard“ kaufen. 5000 Euro sind dafür aufzubringen. Geld, das man bei einem sportlichen Klassenerhalt sparen könnte.

Erstligaerfahrene Spieler

Viele Insider fragen sich indes, wie es möglich ist, dass das Göttinger NBBL-Team überhaupt in die Playdown-Runde musste. Schließlich stehen in der Mannschaft auch Akteure wie Andy Onwuegbuzie (erhielt am Dienstag einen Profivertrag der BG Göttingen), Nick Boakye und Philipp Sprung. Dass sie nicht die schlechtesten sind, zeigt sich auch daran, dass Bundesliga-Coach Johan Roijakkers sie immer wieder in den Erstliga-Kader beruft. (haz/gsd)

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