Abstiegskrimi: Basketball-Regionalligist ACT Kassel spielt gegen Langen

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Konzentriert: Für die ACT-Basketballer um Trainer Bastian Kelsch geht es um den Klassenerhalt.

Kassel. Was für eine Dramatik am Ende der Basketballsaison in der 2. Regionalliga der Herren: Die ACT Kassel empfängt am Sonntag (15.30 Uhr, Emil-Junghenn-Halle) im Abstiegskrimi den TV Langen II.

Der Sieger bleibt drin, der Verlierer muss zittern. Langen II ist Zehnter, die ACT-Herren sind nach einer langen, nervenaufreibenden Saison Elfter. Beide Teams haben 16 Punkte, das Hinspiel ging mit 76:56 klar an die Südhessen.

Die Kasseler schienen zwischenzeitlich schon in Richtung Oberliga abzustürzen, vor zwei Wochen waren sie fast gerettet. Jetzt kommt es zum großen Finale um den Klassenerhalt. Der Sieger ist durch, der Verlierer muss auf den Klassenerhalt von Limburg in der 1. Regionalliga hoffen. „Ich will nicht noch in zwei Wochen auf die Tabelle schauen und hoffen müssen, dass Limburg das packt“, sagt ACT-Coach Bastian Kelsch: „Wir haben dieses Endspiel erarbeitet, nachdem es ja zwischenzeitlich so aussah, als sollten wir sang- und klanglos absteigen“.

Die ACTer können voraussichtlich ihr bestes Team aufbieten, allerdings steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Alex Moore noch ein Fragezeichen. „Ich bin eigentlich optimistisch“, so Kelsch: „Auch wenn wir in Roßdorf und Gießen am vergangenen Wochenende verloren haben – wir haben nicht schlecht gespielt“. Kelsch appelliert auch an die Basketballfans in Nordhessen, am Sonntag in die Emil-Junghenn-Halle zu kommen. „Wir sind das Aushängeschild der Region und wir wissen um die Bedeutung unseres Klassenerhaltes für den ganzen Bezirk“, so der ACT-Coach.

Wird CVJM Vizemeister?

Die Damen des CVJM Kassel können unabhängig vom Ausgang der Partie am heutigen Samstagabend gegen Weiterstadt (18 Uhr, Sporthalle Bad Wilhelmshöhe) mit der Saison zufrieden sein. Jetzt will der Tabellenzweite aber auch Vizemeister der Oberliga werden. Dabei müssen die CVJMlerinnen ohne die beiden verletzten Angelina Gembries und Katarina Venho als auch ohne die verhinderte Marie Reichert auskommen.

Die Damen des TSV Vellmar empfangen am heutigen Samstag (18 Uhr, Großsporthalle) den Tabellendritten Groß-Gerau. Im Hinspiel unterlagen die Moskitos am Ende zu deutlich, auch weil sie nie wirklich richtig ins Spiel fanden und sich das Spiel der Gegnerinnen aufzwingen ließen. Das soll im letzten Saisonspiel anders werden. Zuhause wollen die Vellmarerinnen noch einmal Gas geben und die Saison positiv zu Ende bringen.

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