Basketball-Regionalliga: Nach 99:83 gegen Bad Kreuznach rückt Klassenerhalt näher

ACT atmet langsam auf

Starke Abwehrleistung: Eugen Haas (rechts), hier gegen Bad Kreuznachs Stephan Belk, bot in der ACT-Defensive eine richtig gute Leitung. Foto:  Schachtschneider

Kassel. „Das Ziel ist nah“, freute sich ACT-Coach Bastian Kelsch nach dem 99:83-Sieg. Am kommenden Wochenende können die Kasseler Regionalliga-Basketballer schon den Klassenerhalt klar machen, wenn sie eines der beiden Spiele in Roßdorf (Samstag) oder Gießen (Sonntag) gewinnen. Gegen Bad Kreuznach legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr, führten schnell mit 10:0 und am Ende des ersten Viertels mit 24:12.

Die zu siebt angetretenen Gäste fanden kein Mittel gegen die variable Offensive der ACTer, die den Ball immer wieder unter den Korb brachten und auch die Schüsse von außen trafen. Dazu leisteten die Kasseler, allen voran Eugen Haas, in der Abwehr ganze Arbeit. Die Kreuznacher bekamen keine leichten Punkte, immer wieder unterliefen den Gästen Ballverluste.

Und auch im zweiten Spielabschnitt kontrollierte die Kelsch-Truppe das Spiel, ließ den sonst überragenden Kreuznacher Beck nicht zur Entfaltung kommen und schafften zwischen der 14. und 18. Minute einen 17:0-Lauf zur 53:17-Führung. „Die beiden Halbzeiten haben gezeigt, wie wir spielen können, wenn wir konzentriert sind und wie es aussieht, wen wir unkonzentiert sind“, so Bastian Kelsch, dem es beim Rückblick auf die zweite Hälfte nicht wohl ist. „Ich habe in der Pause extra darauf hingewiesen, dass das ein Charaktertest wird – und trotzdem haben wir eigentlich alles falsch gemacht, was wir falsch machen können“, so der ACT-Coach.

Die Gastgeber zeigten sich jetzt unkonzentriert, schalteten zwei, drei Gänge zurück. Die Kreuznacher begannen zu treffen und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 26 Punkte. Und auch im Schlussviertel schrumpfte der Vorsprung der ACT weiter. Als dann Haas in der 35. Minute sein fünftes Foul notiert bekam und auf der Bank Platz nehmen musste, fing auch der starke Beck an, mehr zu treffen. Die Gäste verkürzten auf 74:90, näher kamen sie aber nicht. Das lag unter anderem an Heinrich Wiebe, der im richtigen Moment den einen oder anderen Dreier versenkte.

„Die Mannschaft hat sich nachher bei mir entschuldigt, weil ich so etwas persönlich nehme“, sagte Bastian Kelsch. Und weiter: „Das Ganze war ein Big Point – mehr aber auch nicht. Wir müssen jetzt nachlegen“.

ACT Kassel: Tayebi (17), Bernhart (19), Moore (13), Stude (10), Haas (10), Englmann, Weitzel (4), Rüthemann (2), Wiebe (14), Toth (10). (zgk)

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