Oberliga: Vellmar unterliegt Hanau knapp – auch CVJM verliert

Aufholjagd unbelohnt

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Katarina Venho

Kassel. Locker ausklingen lassen können die Basketballerinnen des CVJM Kassel und des TSV Vellmar die Saison in der Oberliga. Der ersatzgeschwächte CVJM fiel nach einer 58:70-Niederlage in Heppenheim auf Rang vier zurück. Der TSV Vellmar ist zwar nach einem 55:62 gegen Hanau zwar Achter, der Klassenerhalt der Moskitos steht aber so gut wie fest.

TV Heppenheim – CVJM Kassel 70:58 (41:40). Kassel trat ohne Thurid Marten, Natalie Gacal, Carina Heyber und Marie Reichert mit nur neun Spielerinnen beim Vorletzten an. Die erste Hälfte war durch temporeiches Angriffsspiel geprägt. Dabei gelangen dem TVH viele Distanzwürfe. Der CVJM dagegen spielte seine Schnelligkeit etwa bei Fastbreaks aus. Zum Ende des ersten Viertels stand es 23:15 für die Gäste.

Die ersten fünf Minuten des zweiten Viertels dominierten die Südhessinnen. Anschließend kamen die Kasselerinnen über viele erfolgreiche Freiwürfe noch vor der Pause wieder heran. Nach dem Wechsel agierten beide Teams mit einer aggressiven Zonenverteidigung, wobei Heppenheim die bessere Figur abgab. Mit einem 50:56-Rückstand ging es für den CVJM in das Schlussviertel. Darin hatten die Gäste so ihre Probleme und auch Wurfpech.

CVJM: Catalan Lorca (6), Pastuzko (12), Humburg, Precht (7), Greipel, Venho (14), Simon (12), Gembries (5), Gräbe (2).

TSV Vellmar - TG Hanau 55:62 (20:33). Ohne die beruflich verhinderte Flügelspielerin Katharina Hau sah sich der TSV einem komplett angereisten Gästekader gegenüber. Im ersten Viertel dauerte es fast drei Minuten. bis die Gastgeberinnen das erste Mal punkteten. Nach zehn Minuten lag der TSV schon mit zehn Punkten in Rückstand. Das zweite Viertel gestalteten die Moskitos relativ ausgeglichen.

Nach dem Wechsel trafen die Hanauerinnen fast jeden Wurf, sodass sie deutlich mit 47:28 in Führung gingen. Nun ging ein Ruck durch die Vellmarer Mannschaft. Die Moskitos gaben jetzt Vollgas, schafften einen viertelübergreifenden 18:0-Lauf und lagen in der 34. Minute nur noch mit 46:47 zurück. Die Aufholjagd hatte aber viel Kraft gekostet. So blieb die Wende aus.

TSV: Baberuxki (7), Barth (16), Hepburn (2), Hinze, Köthe (7), Marxen (2), Reßler (5), Schuck (5), Sidorenko (2), Stoyanova (7), Wollenhaupt (2). (zgk)

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