Oberliga kompakt: 72:60 gegen Wiesbaden – CVJM lässt Hochheim keine Chance

Basketball-Team feiert: Baberuxki ebnet Vellmarer Sieg

Überragende 22 Punkte: Die Vellmarerin Mascha Baberuxki (rechts). Foto:  Malmus/nh

Kassel. Starkes Wochenende auch für die nordhessischen Damen-Basketball-Oberligateams: Der CVJM Kassel nahm die TG Hochheim mit 91:34 (45:16) auseinander, der TSV Vellmar feierte gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer BC Wiesbaden einen 72:60 (33:27)-Sieg.

TSV Vellmar – BC Wiesbaden 72:60 (33:27). Die Moskitos begannen gut, führten nach zwei schnellen Dreiern mit 11:4 und legten bis zum Ende des ersten Viertels nochmals zwei Distanzwürfe zur komfortablen Zehn-Punkte-Führung nach. Dann jedoch kamen die Gäste ein wenig besser in die Partie, gingen in der 18. Minute erstmals mit 27:26 in Führung. Diese hielt aber nur kurz, dann sorgte die überragende Mascha Baberuxki mit sieben Zählern in Folge für die Halbzeitführung.

Nach der Pause blieben die Moskitos weiter konzentriert und konnten sich zum Ende des dritten Viertel mit drei weiteren Dreiern eine 14-Punkte-Führung erspielen. Im letzten Viertel zog die Verteidigung der Gäste nochmal an. Die Wiesbadenerinnen kamen immer näher heran, auch weil die Moskitos bis zur 37. Minute nur sechs Punkte erzielten. Als die Gäste ihr Glück in schnellen Fouls suchten, zeigten sich die Vellmarerinnen angeführt von Mascha Baberuxki und Maike Reßler nervenstark und verwandelten alle acht Freiwürfe zum am Ende deutlichen Sieg. „Das war heute unsere bisher beste Teamleistung dieser Saison“, sagte Flügelspielerin Katharina Hau nach der Partie.

TSV Vellmar: Baberuxki (22), Barth (7), Hau (13/2 Dreier), Hepburn (6), Hinze (2), Marxen (6), Reßler (7), Anna-Lena Schuck (3), Milka Stoyanova (6), Nanon Wollenhaupt.

CVJM Kassel – TG Hochheim 91:34 (45:16). Gegen die nur mit sechs Spielerinnen angereisten Gäste aus Hochheim starteten die CVJM-Damen furios. Mit einer druckvollen Verteidigung legten die Kasselerinnen in den ersten Minuten den Grundstein für einen deutlichen Erfolg. Nach vier Minuten führten die Gastgeberinnen schon mit 14:2. So konnte Trainerin Andrea Harder bereits im ersten Viertel viel wechseln, und alle zwölf Spielerinnen kamen zu ihrem Einsatz.

Zu Beginn des zweiten Viertels legten die Kasselerinnen einen weiteren Zwischenspurt ein und vergrößerten die Führung auf mehr als 20 Punkte (35:12, 15.). Bis zur Pause wurde die Führung dann noch etwas ausgebaut, so dass der CVJM mit 45:16 in die Kabine ging. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ das Harder-Team die Gäste durch ein paar Nachlässigkeiten in der Verteidigung zu einigen einfachen Punkten kommen, wobei der CVJM aber auch in der Offensive selbst weiter punkten konnte. In den letzten zehn Minuten hielten die Kasselerinnen den Druck in der Verteidigung aufrecht und ließen nur noch vier Punkte zu.

CVJM Kassel: Catalan Lorca (2), Pastuszko (6), Heyber (16), Simon (12), Precht (14), Greipel, Venho, Gacal (16), Reichert (11), Gembries (12), Gräbe (2), Stephan. (zgk)

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