Kasseler Basketballer klettern mit 80:53-Sieg in Frankfurt aus den Abstiegsrängen

ACT bannt größte Gefahr

Sorgte für einen guten Start: Alex Moore (in Weiß), hier im Spiel gegen Lich, brachte die ACT-Basketballer in Frankfurt nach vorn. Foto: Fischer/nh

Frankfurt. Wichtiger Erfolg für die Basketball-Herren der ACT Kassel in der Regionalliga Südwest Nord. Das Team von Trainer Hüseyin Eser behauptete sich im Kellerduell bei Eintracht Frankfurt mit 80:53 (38:35) und verließ die Abstiegsplätze. Daneben dürften es die Frankfurter schwer haben, den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit bekanntlich zählt, noch für sich zu entscheiden.

So erfreulich das Spiel verlief, so unerfreulich waren die Nachrichten für Eser zuvor. Nach Lucas Werner verabschiedeten sich auch Julius Brede und Christian Bilgic aus dem Kader.

In Frankfurt hatte Eser Grund zur Freude. Zunächst machten Alex Moore und Marcus Bernhart mächtig Dampf und sorgten dafür, dass die ACT in der 7. Minute mit 14:10 führte. Ende des ersten Viertels lagen die Gäste 19:16 vorn, dann wurden sie nachlässig. Zu oft fanden die Gastgeber jetzt den Weg zum Korb und lagen plötzlich 35:30 vorn. Die ACT schlug zurück und schaffte noch vor der Pause einen 8:0-Run.

In der 24. Minute führten die Gäste mit 43:38, dann gelangen ihnen 15 Punkte in Folge. Grundlage hierfür waren gute Abwehr- und Reboundarbeit sowie Zug zum Korb und eine gute Freiwurfquote. Auch im Schlussviertel ließ die ACT nichts mehr anbrennen. „Das war natürlich ein wichtiger Erfolg, zumal es unsere erster Auswärtssieg in dieser Saison war“, so Eser: „Wir wollen jetzt den Schwung mitnehmen.“ Ein Sonderlob verdiente sich erneut Moore, der mit 16 Punkten, zwölf Rebounds und acht Assists überragte.

ACT Kassel: Tayebi (8), Franke (9), Bernhart (19), Moore (16), Stude (4), Brantner (3), Haas (1), Krasniqi, Wiebe (7), Crnalic (5), Arneton (8). (zgk)

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