Sonntag kommt Langen zum Abstiegskrimi

Basketball: ACT Kassel verpasst vorzeitigen Klassenerhalt

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Jetzt hilft kein Lamentieren mehr: Die ACT Kassel um Trainer Bastian Kelsch (links) und Pablo Tayebi hat im Regionalliga-Abstiegskampf nun ein echtes Endspiel vor der Brust.

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel haben den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Regionalliga verpasst. Die Mannschaft von Coach Bastian Kelsch unterlag mit 80:85 in Roßdorf und 76:86 in Gießen.

Damit kommt es am Sonntag (15.30 Uhr, Emil-Junghenn-Halle) gegen Langen II zu einem „Finale“ im Abstiegskampf.

Der Sieger der Begegnung kann den Klassenerhalt feiern, der Verlierer ist davon abhängig, wer von der 1. Regionalliga absteigt. Und die Saison dort wird noch nicht abgeschlossen. Damit heißt es für den Verlierer Zittern. „Wir stehen mit leeren Händen da, obwohl wir beide Spiele hätten gewinnen können“, sagte ACT-Coach Bastian Kelsch: „Glücklicherweise hat Langen auch verloren, damit reicht uns am Sonntag ein knapper Sieg zum Klassenerhalt“.

SKG Roßdorf – ACT Kassel 85:80 (49:48)

Für Alex Moore war die Partie vorbei, bevor sie begonnen hatte, er musste mit einer Sprunggelenksverletzung passen. Die Gastgeber kamen stark auf das Feld und machten die ersten sechs Punkte. In der Folgezeit hielt Marcus Bernhart die Kasseler im Spiel, unter anderem mit fünf Dreiern im ersten Viertel. In der Folgezeit ging es hin und her, keines der beiden Teams konnte sich wirklich absetzen. Mitte des dritten Viertels kontrollierten die ACTer die Bretter, kamen ins Laufen und zogen auf 64:55 davon. Dann ließen die Gäste aber etwas nach, und die SKG kam wieder auf 67:69 heran. Insgesamt wurde die schlechte Freiwurfquote (16/25) immer mehr zum Problem. In der 34. Minute führten die Kasseler in der 34. Minute mit 77:71, bevor sie 13 Punkte in Folge kassierten und mit 77.84 in Rückstand gerieten. „Wir haben schlechte Entscheidungen und die Roßdorfer gute getroffen“, sagte Kelsch.

ACT Kassel: Bernhart (26), Englmann, Haas (10), Moore, Perz (1), Rüthemann, Stude (3), Tayebi (13), Toth (4), Weitzel (11), Wiebe (7), Wodny (5).

VfB Gießen – ACT Kassel 86:76 (40:38)

Ohne den verletzten Moore und den privat verhinderten Weitzel ging es dann am Sonntag nach Gießen. Und die Kasseler begannen stark, führten schnell mit 12:0. Die Gastgeber stellten von Manndeckung auf Zonenverteidigung um, und die Gäste kassierten einen 11:1-Lauf der Gießener. Danach verlief die Partie bis ins Schlussviertel spannend, den dritten Abschnitt beendete Konrad Perz mit einem „Buzzer-Beater“ von kurz hinter der Mittellinie. Die ACTer führten dann mit 61:56, bevor das „Murmeltier grüßte“. Dieses Mal kassierten die ACTer nicht 13 Zähler wie am Vortag, sondern gleich mal 16 Zähler in Serie. Unter anderem fanden vier Dreier der Gießener ihr Ziel. Damit war dann auch diese Begegnung entschieden.

ACT Kassel: Bernhart (23), Englmann, Haas (9), Perz (7), Rüthemann (4), Stude (14), Tayebi (7), Toth (3), Wiebe (5); Wodny (4). (zgk)

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