86:72-Sieg – Mündener Basketballer unter eigenen Körben nicht zu bezwingen

PSV bleibt zu Hause eine Macht

Ohne Bedrängnis hinauf zum Korb: Mündens Emir Alickovic punktet gegen Wolfenbüttel. Foto: Schröter

Hann. Münden. Mit einem Heimsieg über den MTV/BG Wolfenbüttel II haben die Bezirksoberliga-Basketballer des PSV Münden einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie zuhause eine echte Macht sind. Und auch die PSV-Reserve bot bei der BG Göttingen V trotz einer Niederlage eine ganz starke Vorstellung.

Bezirksoberliga

PSV Münden – MTV/BG Wolfenbüttel II 86:72 (49:28). Es war ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Taktisch eingestellt und abwechselnd gecoacht von Emir Alickovic und Ferit Salovic, die den erkrankten Jamal Clutchett vertraten und gleichzeitig zu den auffälligsten PSV-Akteuren zählten, legten die Mündener einen Traumstart hin. Mit aggressiver Abwehrarbeit, blendendem Passspiel, einer guten Trefferquote und einem wieder einmal überragenden Michael Schröder überrollten sie die Gäste förmlich. Nachdem die Gastgeber das erste Viertel bereits mit 26:15 für sich entschieden hatten, holten sie sich auch den zweiten Spielabschnitt mit 23:13.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann ein kleiner, aber angesichts des deutlichen Vorsprungs durchaus verschmerzbarer Einbruch. Vor allem unter dem gegnerischen Korb wollte es nicht mehr ganz so laufen wie zuvor. Doch obwohl man die letzten beiden Viertel mit 17:19 und 20:25 verlor, stand am Ende dennoch ein deutlicher und wegen der starken ersten Halbzeit auch in der Höhe völlig verdienter Sieg zu Buche.

PSV Münden: Schröder 25, Salovic 19, Smakic 10, Alickovic 8, Rivas 7, Herz 7, Kaben 6, Füllgraf 4.

Bezirksklasse

BG Göttingen V – PSV Münden II 86:72 (39:29). Die Mündener mussten den größten Teil des Spiels mit nur vier Akteuren auskommen. Bereits Mitte des ersten Viertels zog sich Sebastian Schade einen Bänderriss zu. Trotz dieses Handicaps zeigte der PSV, was in ihm steckt. Mit einem überragenden Donut Gashi, der es auf 28 Punkte brachte, einem ebenfalls treffsicheren Jens Rietdorf (19) und den beiden Jugendspielern Maximilian Schätze (12) und Arvid Gescholowitz (8) hielten die Mündener lange dagegen. (per)

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