Courage fehlt

Bastian Kelsch (34) trainiert im Moment die Basketballer der ACT Kassel

Um die Regionalliga-Herren der ACT Kassel steht es nicht besonders gut. Mit acht Niederlagen in Folge steht das Team des erkrankten Trainers Hüseyin Eser im Moment sieglos auf dem letzten Platz. Mit Esers Stellvertreter am Spielfeldrand, Bastian Kelsch, sprachen wir über die aktuelle Krise.

Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt schon sechs Punkte. Was ist los?

Kelsch: Es gibt mehrere Gründe. Unsere Leistungsträger Alex Moore, Thomas Wodny und Matthias Sinning sind nach Verletzungen erst spät ins Team zurückgekehrt. Natürlich haben die auch im Training gefehlt, sodass wir viele Spielzüge einfach nicht ausreichend trainieren konnten. Inzwischen fehlt die Courage, aber für mich steht nach wie vor fest: Wir sind in der Liga absolut konkurrenzfähig.

Oder sind Gegner in dieser Saison einfach stärker?

Kelsch: Nein. Gegen Bad Kreuznach haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, und die haben den Tabellenführer Gießen geschlagen. Auch sonst haben wir nicht mit riesigen Abständen verloren.

Sind neue Spieler eine Alternative?

Kelsch: Eher nicht. Der meiste Basketball spielt sich in Südhessen ab, und wir haben bei der ACT auch nicht die finanziellen Mittel.

Gibt es einen Notfallplan?

Kelsch: Das ist noch nicht angesagt. Unsere Spielphilosophie bleibt bestehen. Im Training arbeiten wir aber an der Beseitigung einiger Fehler.

Also droht jetzt der Abstieg?

Kelsch: Das Gespenst spukt natürlich herum, aber jetzt sind Beißen und Kratzen angesagt. Die Saisonziele waren schon andere. (sol) Foto: Zgoll

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