Kasseler Basketballerinnen empfangen in der Oberliga Spitzenreiter Wiesbaden – ACT-Herren in Frankfurt

CVJM-Damen im Topspiel

Den Korb im Visier: Miriam Precht (Nr. 8) und Marie Reichert vom CVJM Kassel. Foto: Fischer

kassel. Nach dem Derbysieg über den TSV Vellmar treffen die Oberliga-Basketballerinnen des CVJM Kassel am Samstag (18 Uhr, Wilhelmshöhe) im absoluten Topspiel auf den BC Wiesbaden. Die Vellmarer Damen gastieren in Heppenheim, die Herren der ACT Kassel reisen in der Regionalliga zu Makkabi Frankfurt. ACT Kassel

Die ACT-Herren befinden sich nach der Schlappe gegen fünf Horchheimer am vergangenen Sonntag weiter in akuter Abstiegsgefahr – und die Vorzeichen vor der Partie in Frankfurt (Sa., 20 Uhr) sind alles andere als gut. Wodny und Englmann sind im Unistress und können nicht mitfahren, der Einsatz von Moore, Englmann, Crnalic und Stude ist fraglich. Bernhart kann nur noch freitags trainieren, da er in Mühlhausen arbeitet – die Trainingsbeteiligung war insgesamt schlecht. Trotzdem wollen die ACTer nach der Pleite am Sonntag eine Reaktion zeigen. „Das haben mit die Jungs versprochen“, so Coach Bastian Kelsch: „Es muss sich aber jeder um mindestens 80, 90 Prozent steigern, damit wir da bestehen können. Die Gastgeber haben aber auch Probleme mit Verletzten und der Hallensituation. Sie müssen ihre Heimspielstätte aufgrund der Flüchtlingskrise häufiger wechseln. CVJM Kassel

Machen die CVJM-Damen das Titelrennen in der Oberliga noch einmal spannend? Vier Punkte liegen die Kasselerinnen hinter dem Spitzenreiter aus Wiesbaden. „Wir wollen an die gute Teamleistung, die wir beim Sieg gegen Vellmar gezeigt haben, anknüpfen“, so die Trainerin: „Diese Woche im Training haben wir nochmal am Rebound-Verhalten gearbeitet, das war eine kleine Schwachstelle in den ersten beiden Spielen im neuen Jahr.“ Das Hinspiel verloren die CVJMlerinnen mit 78:82, auch der Sieg im direkten Vergleich liegt also noch in Reichweite. In diesem Fall würde es richtig spannend. „Wiesbaden mit bislang nur einer Niederlage ist der klare Favorit“, so Andrea Harder, die den Schlüssel im Angriffsspiel kennt: „In der Offensive müssen wir den Ball wieder mehr laufen lassen, da haben wir im letzten Spiel sehr statisch agiert“. Dazu hoffen die Kasselerinnen auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer. TSV Vellmar

Für die Damen des TSV Vellmar steht die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Es geht zum Tabellenvorletzten nach Heppenheim, Spielbeginn ist am Samstag um 16 Uhr. Im Hinspiel konnten die Moskitos zuhause einen ungefährdeten 81:55-Erfolg feiern. Aber die Vellmarerinnen werden die Südhessinnen auf keinen Fall unterschätzen, schließlich haben diese nichts zu verlieren und können relativ befreit aufspielen. Nach zwei Niederlagen zuletzt wollen die Moskitos endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. (zgk)

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