Basketball kompakt: 42:51 in der Oberliga gegen Hanau – Vellmar siegt in Marburg

CVJM fällt auf Platz vier zurück

In Bedrängnis: CVJM-Basketballerin Claudia Pastuszko (vorn in rot) im Duell mit ihren Hanauer Gegenspielerinnen. Foto:  Fischer

Kassel. In der Damen-Basketball-Oberliga kassierte der CVJM Kassel gegen die TG Hanau mit 42:51 (30:20) die erste Heimniederlage und fiel auf Rang vier zurück. Der TSV Vellmar gewann 65:49 (29:29) beim BC Marburg III und baute das Punktepolster vor den Abstiegsrängen aus.

CVJM Kassel - TG Hanau 42:51 (30:20). In der Defensive hatte der CVJM im Rebound zu oft das Nachsehen, und der zweite Wurfversuch wurde meist mit einem Foul unterbunden, so dass die Gäste häufig zu einfachen Punkten von der Freiwurflinie kamen. Das Spiel verlief ausgeglichen, bevor bis die Gastgeberinnen in den letzten drei Minuten vor der Pause die Intensität in der Verteidigung erhöhten und sich mit schönen Passkombinationen im Angriff erstmals zweistellig absetzen konnten. Mit 30:20 ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit konnte bis zur 25. Minute keine der beiden Mannschaften in der Offensive Akzente setzten. Danach erhöhten die Gäste den Druck in der Verteidigung und schafften es mit einem 11:0-Lauf, die Führung zu übernehmen (35:34). Die letzten zehn Minuten begannen wie das dritte Viertel geendet hatte. Bei den CVJM-Damen war in der Offensive komplett der Faden gerissen. Der Korb schien wie vernagelt zu sein, so dass sich Hanau nach und nach bis auf zehn Punkte absetzen konnte. In den letzten fünf Minuten mischten sich in den Angriff zu viele Ballverluste mit einfach vergebenen Punkten.

CVJM: Catalan Lorca (2), Pastuszko (8), Heyber (7), Simon (5/1 Dreier), Greipel, Venho (2), Gacal (8), Wagner, Gembries (9), Gräbe, Stephan (1)

BC Marburg III - TSV Vellmar 44:65 (29:29). Einen am Ende deutlichen Sieg feierten die Moskitos am Sonntagabend in Oberhessen. Danach sah es zunächst aber nicht aus, startete der TSV doch sehr unkonzentriert und oft einen Schritt zu langsam in die Partie. Dennoch konnte Vellmar in dieser Phase mit den Gastgeberinnen mithalten, da diese ihrerseits auch viele Chancen vergaben. So ging es dann auch mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause, in der Trainer Thomas Becker klare Worte fand und seine Mannschaft zu mehr Konzentration und Entschlossenheit mahnte.

Diese nahmen sich seine Spielerinnen zu Herzen und starteten mit einem 11:0-Lauf ins dritte Viertel. Die Verteidigung stand besser, es wurde um jeden Ball gekämpft, und im Angriff konnte der TSV über Tempogegenstöße und das Spiel über die Center zu einfachen Punkten gelangen. Mit einem 13-Punkte-Polster ging Vellmar ins letzte Viertel, ein weiterer 11:0-Lauf zum 60:36 entschied die Partie.

TSV: Baberuxki (4), Barth (24), Hau (16), Hepburn (10), Hinze, Reßler (2), Schuck (2), Sidorenko (5), Stoyanova (2), Wollenhaupt. (zgk)

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