Basketball-Oberliga: Niederlage für Vellmar

CVJM nach 62:49 wieder Zweiter

20 Punkte, aber kein Sieg: Katharina Hau. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Die Basketball-Damen des CVJM Kassel setzten sich in der Oberliga mit 62:49 bei der TG Hanau durch und sind jetzt wieder Tabellenzweiter hinter dem feststehenden Meister Wiesbaden. Der TSV Vellmar unterlag überraschend dem Schlusslicht Marburg III mit 59:69.

TG Hanau - CVJM Kassel 49:62 (19:24). Die CVJMlerinnen punkteten sowohl nach Schnellangriffen von Simon und Pastuszko, aus der Mitteldistanz durch Gacal und Marten sowie von der Drei-Punkte- Linie durch Venho und Heyber. So konnten sich die Gäste zum Ende der ersten Halbzeit einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach der Pause wurde die aggressive Spielweise der Hanauerinnen deutlich sichtbar, denn nach Angelina Gembries verletzte sich auch Katarina Venho.

Anfang des letzten Viertels konnten die Kasselerinnen ihre Führung auf 21 Punkte ausbauen, die Vorentscheidung. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, dass wir trotz der teilweise brutalen und unfairen Spielweise der Gastgeberinnen ruhig geblieben sind und der Sieg nie wirklich gefährdet war“, so Carina Heyber, die als Spielertrainerin für die verhinderte Andrea Harder agierte.

CVJM Kassel: Catalan Lorca, Pastuszko (8), Heyber (15/2), Simon (8/2), Precht (4), Greipel (1), Venho (5/1), Gembries, Gacal (9), Marten (10), Gräbe (2)

TSV Vellmar - BC Marburg III 59:69 (24:38). Die Moskitos kamen gut ins Spiel, lagen nach vier Minuten bereits 12:4 vorn, ehe sich die Gäste aufrappelten und das Viertel mit 18:15 für sich entscheiden konnten. Vor allem Chip Imagawa war von den Gastgeberinnen nur schwer in den Griff zu bekommen. Sie setzte auch ihre Mitspielererinnen geschickt ein, so dass es nach 16 Minuten 16:32 stand.

Mit einer zu deutlichen 14-Punkte-Führung für Marburg ging es in die zweite Hälfte. Hier kämpften sich die Moskitos wieder heran, konnten in der 26. Minute auf 38:42 verkürzen. In der 30. Minute gelang sogar der Ausgleich zum 45:45. Durch zu viele vergebene Körbe schafften es die Velllmarerinnen aber nicht, das Ruder noch mal rumzureißen.

TSV Vellmar: Baberuxki (9), Barth (15), Hau (20), Hepburn (7), Hinze, Marxen (2), Reßler (2), Sidorenko (2), Stoyanova (2), Wollenhaupt. (zgk)

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