In drei Spielen gab es nichts zu holen

ACT Kassel und CVJM Kassel verlieren

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Vergebens: Alle Entschlossenheit der ACTer Heinrich Wiebe (links) und Cedric Toth, hier im früheren Spiel gegen Gießen, führte nicht zum Erfolg. 

Kassel. Ein erfolgloses Wochenende erlebten die heimischen Mannschaften in den Basketball-Oberligen.

Die Männer der ACT Kassel kassierten gleich zwei Niederlagen, die Damen des CVJM gingen einmal als Verlierer aus der Halle. Die ACT verabschiedete sich aus dem Kampf um die Spitzenplätze und kann die Saison an den verbleibenden zwei Spieltagen und dem Nachholspiel in Frankfurt locker ausklingen lassen.

TV Babenhausen – ACT Kassel 74:70 (39:27). Bereits am Freitag unterlagen die Kasseler beim Achten. Auch hier machten sich Ausfälle bemerkbar. Zudem fehlte der erkrankte Trainer Hüseyin Eser. Über drei Viertel der Partie wirkte die ACT verschlafen. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste nach einem 15-Punkte-Rückstand noch einmal auf, eine Wende gelang aber nicht.

ACT: Eckardt, Englmann (8), Haas (5), Höhlschen (16), Lamprecht (2), Meyer (15), Toth (2), Wiebe (12).

ACT Kassel – BC Gelnhausen 68:84 (26:47). Die Gastgeber konnten die Ausfälle von Tarik Englmann (Grippe), Ronald Rivas-Vega (Rückenprobleme), Dario Crnalic (Urlaub) und Eugen Haas (Knieprobleme) gegen das Spitzenteam nicht kompensieren. Zu keiner Zeit waren sie dem schnellen Spiel der Barbarossastädter gewachsen. Nach einem schnellen 0:9-Rückstand glichen die Kasseler zwar mit einem eigenen 9:0-Lauf noch einmal aus, danach marschierte Gelnhausen aber. Die Gastgeber kassierten immer wieder Fast-Breaks und konnten auch den Zug der Gäste zum Korb nicht verteidigen.

Nach dem ersten Viertel stand es 15:23, in den folgenden sieben Minuten folgte dann ein 22:2-Lauf der Gelnhäuser. „Ich hatte davor gewarnt“, meinte Eser bezüglich der schnellen Gegenzüge der Gäste. Immer war die ACT zu langsam zurück.

Nach der Pause agierten die Kasseler, die zuvor häufig auch überhastet abgeschlossen hatten, in der Offensive besser, die Abwehr blieb aber weiterhin sehr löchrig.

ACT: Toth (6), Arneton (8), Eckardt (3), Höhlschen (13), Wiebe (16), Batista (4), Fischbach (12), Meyer (6).

CVJM Kassel - BC Wiesbaden mit 47:56 (26:25). Trotz der Niederlage zeigte der CVJM gegen den Titelkandidaten eine gute Leistung und liegt weiter auf Rang fünf.

Nach schwachem Auftakt wurden die Kasselerinnen stärker. Sie kämpften um jeden Ball, ließen ihn gut laufen und zogen immer wieder selbstbewusst zum Korb. Bis ins letzte Viertel hielt Kassel die Partie offen. Vor den letzten zehn Minuten stand es 34:35. Dann erwischten die Gastgeberinnen eine zweiminütige Schwächephase und kassierten zehn Punkte. Danach kamen sie wieder besser ins Spiel, in der 37. Minute stand es 47:53. Danach trafen die Kasselerinnen allerdings nicht mehr. „Insgesamt war das ein grandioses Spiel. Ich bin auf jede einzelne Spielerin stolz, da alle Kampfgeist auf dem Feld gezeigt haben“, sagte Trainer Jonas Fabis.

CVJM: Catalan Lorca (2), Pastuszko (11), Heyber (7), Simon (7), Röhrscheid, Greipel, Tüfekci, Gacal (11), Marten, Gembries (6), Gräbe (2).

Von Ralph Görlich

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