Junioren-Basketball: Pleiten in JBBL und WNBL

Enttäuschungen für Göttinger Teams

Dirk Altenbeck

Göttingen. Die ersten Partien nach der kurzen Weihnachtspause haben sich die Nachwuchs-Basketballer des BBT Göttingen sicherlich ganz anders vorgestellt.

Sowohl in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) als auch in der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) gab es für die beiden Teams aus der Uni-Stadt Niederlagen.

JBBL

BBT Göttingen - ALBA Berlin 39:84 (23:49). Nach der gelungenen Generalprobe beim Turnier in Schweden hatten sich die Göttinger U 16-Junioren in Berlin viel vorgenommen. Vor allem wollten sie dem hohen Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen. Doch dies gelang vor allem in den ersten zehn Minuten überhaupt nicht. In der Defensive wurde nicht energisch zugepackt und vorne vergab das Team von Trainer Dirk Altenbeck zahlreiche Würfe. Mit der Folge, dass die Göttinger nach dem ersten Viertel bereits hoffnungslos mit 4:31 in Rückstand lagen. Immerhin: Altenbeck stellte sein Team besser ein, das sich das zweite Viertel mit 19:18 sicherte. Doch an der Dominanz des Tabellenführers änderte sich nichts.

Mit einem 16:2-Lauf sorgten die Gastgeber nach der Pause schnell für klare Verhältnisse. Entsprechen sauer über die Leistung seiner Mannschaft im vorletzten regulären Saisonspiel war Göttingens Trainer Altenbeck. „Insgesamt war das eine sehr schwache Leistung von uns. Wir hatten zwischendurch, vor allem im zweiten Viertel, viele gute Aktionen dabei, doch leider haben die nicht so erfreulichen Aktionen überwogen.“ - Punkte BBT: Heidelberg 15, Raddatz 10, Schall 6, Kruse 4, Groger 2, Jaschewski 2.

WNBL

Metropol Baskets Hamburg - BBT Göttingen 78:77 (69:69; 32:38). Mit dem Ziel einer starken Defensive und eines guten Zusammenhaltes waren die Gäste beim Schlusslicht in Ahrensburg angetreten. Doch nur in den ersten zehn Minuten hielt sich das Team von Trainer Marcel Romey an diese Maßgabe, als sie sich eine 26:11-Führung erspielten. Danach kam das Schlusslicht immer stärker auf, während die Fehlerquote der Göttingerinnen immer weiter anstieg. Im offenen Schlagabtausch nach der Pause kassierten die Göttingerinnen Wiehl und Schlüter jeweils frühzeitig das vierte Foul. Was die Gastgeberinnen um Beckmann (32 Punkte) zum 69:69-Ausgleich mit der Schlusssirene nutzten. In der Verlängerung kam es dann knüppeldick für BBT: In der Offensive wurde die große Chance zu einer Acht-Punkte-Führung vergeben, während die Gastgeberinnen die Göttinger Geschenke dankend zum ersten Saisonsieg annahmen. „Jetzt geht es nur noch darum, die Playdowns in Angriff zu nehmen“, meinte Romey. - Punkte BBT: Wiehl 24, Daub 15, Benser 10, Ernst 7, Keune 5, Nguyen 4, Crowder 4, Kentzler 3, Schmidt 3, L. Schlüter 2. (raw)

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