Basketball: Je ein Turniersieg für Ausrichter BG 74 Göttingen und den ASC Göttingen

Erfolgsgeschichte und kein Ende

Neuer Organisations-Chef des Basketball-Miniturniers: Manfred Ude (links) nimmt mit Maskottchen Bugs Bunny in der Sporthalle am FKG die Siegerehrung vor. 2 Fotos:  Jelinek/gsd

Göttingen. Bei der 36. Auflage des Basketball-Miniturniers hat Ausrichter BG 74 Göttingen zumindest einen Sieg errungen. Bei der weiblichen U 12 der Leistungsklasse I bezwangen die Veilchen im Finale die ChemCats aus Chemnitz deutlich mit 53:20. Stadtrivale ASC 46 Göttingen heimste ebenso einen Sieg ein, und zwar bei der männlichen U 10 der Leistungsklasse I mit einem knappen 51:47 im Endspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück. Erfolgreichster Verein war Alba Berlin mit vier Turniersiegen, darunter auch den wertvollsten bei der männlichen U 12 der Leistungsklasse I.

„Da wir dieses Mal 20 Teams mehr als im Vorjahr hatten, war die Logistik eine echte Herausforderung“, meinte der neue Organisationschef Manfred Ude, Nachfolger von Wessel Lücke, der dennoch dabei war, ein BG 74-Team betreute und zudem auch noch als Schiedsrichter fungierte.

152 Teams – eine neue Rekordzahl – gingen an den Start. „Kein Team hat uns abgesagt“, meinte Ude. In zehn Sporthallen wurden auf 30 Spielfeldern insgesamt 389 Spiele ausgetragen. „Schön, dass in diesem Jahr mehr Mädchen als noch vor einem Jahr gespielt haben. Das Feld der U 9 hat sich sogar verdreifacht“, meinte Ude nicht ohne Stolz. Alles habe reibungslos funktioniert. „Dieses Turnier hat drei Standbeine. Das erste ist das Organisationsteam, das aber ohne das Standbein zwei, nämlich die vielen Helferinnen und Helfer – so um die 200 – nicht arbeitsfähig wäre. Das dritte Standbein sind dann die Sponsoren und der DBB und die Beko-BBL als Schirmherren“, so Ude, der sich selbst als „Mädchen für alles“ oder auch „Hansdampf in allen Gassen“ bezeichnet.

Auch ein Northeimer Team ging an den Start und belegte in der männlichen U 12 der Leistungsklasse II C den siebten Platz unter neun Teams. „Wenn ich berücksichtige, dass meine Mannschaft erst seit knapp einem Jahr besteht, haben wir uns wacker geschlagen“, meinte SuS-Trainer Dawud Köksel. „Ich war ja früher als U 12-Spieler schon hier. Dieses Turnier ist einfach fabelhaft organisiert“, lobte Köksel den Ausrichter BG 74.

Reines Berliner Finale

An den beiden Turniertagen spielte auch das Wetter mit. Am Sonntagmorgen galt es für die vielen Helfer, 1200 hungrige Kinder mit einem Frühstück zu versorgen. Aber auch dies funktionierte reibungslos, wie überhaupt die BG 74 dieser Aufgabe einmal mehr gewachsen war.

„Wir sind vor allem dem Landkreis und der GöSF (Göttinger Sport- und Freizeit GmbH, die Red.) dankbar, dass sie uns aufgrund des Melderekords von 152 Teams noch kurzfristig Hallen zur Verfügung gestellt hat“, meinte Ude.

Das Finale um den Pokal bei der männlichen U 12 der LK I wurde zur reinen Berliner Angelegenheit zwischen Alba und der BG Zehlendorf. Bis zur Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch nach Wiederanpfiff gelang den Zehlendorfern fünf Minuten kein Korb. Alba setzte sich auf 25:15 ab, baute den Vorsprung noch bis zur Schlusssirene aus und wurde damit Nachfolger von Vorjahressieger BG 74. (gsd)

Von Walter Gleitze

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