Basketball: Mündener können Tabellenführer SC Weende nicht schrecken

PSV fehlten Alternativen

Bester Mündener Punktesammler gegen den SC Weende: Haris Smakic kam auf 19 Punkte. Foto: Schröter

Hann. Münden. Nichts zu holen gab es für die Bezirksoberliga-Basketballer des PSV Münden gegen den SC Weende-Göttingen II. Das abermals stark ersatzgeschwächt angetretene Team von Coach Jamal Clutchett unterlag dem souveränen Tabellenführer vor eigenem Publikum klar mit 54:91.

Für eine Überraschung sorgte beinahe die PSV-Reserve, die in ihrem Bezirksklassen-Duell die SG Hilkerode/Birkungen in die Verlängerung zwang und dort nur denkbar knapp mit 90:91 verlor.

Bezirksoberliga

PSV Münden – SC Weende-Göttingen II 54:91 (35:47). Ohne die verhinderten Michael Schröder, Ferit Salovic und Patrick Münch sowie den verletzten Axel Kaben fehlte es den Gastgebern unter dem Weender Korb einfach an Durchschlagskraft. „An der Defensivarbeit meiner Mannschaft habe ich überhaupt nichts auszusetzen“, meinte Jamal Clutchett. „Natürlich hätte ich lieber nur mit 15 Punkten Differenz verloren, aber am Ende fehlten dann auch die Alternativen auf der Bank.“ Dennoch hätten sich seine Jungs bis zuletzt tapfer gewehrt, sich viel gegenseitig ausgeholfen und vor allem dem überragenden Weender Aufbauspieler, dem wohl besten der gesamten Liga, nur zwölf Punkte zugelassen.

Nicht zufrieden war der PSV-Coach einmal mehr mit der Angriffsleistung. Zwar hatten mit Haris Smakic (19 Punkte), Daniel Herz (16) und dem angeschlagen ins Spiel gegangenen Ronald Rivas (10) drei Akteure zweistellig gepunktet. „Andererseits haben drei Spieler, die relativ viel Spielzeit hatten, keinen einzigen Korb gelandet“, so Clutchett. Das sei beim Basketball alles andere als normal.

PSV Münden: Smakic 19, Herz 16, Rivas 10, Gashi 5, Bunz 2, Erkan 2.

Bezirksklasse

PSV Münden II - SG Hilkerode/Birkungen 90:91 nach Verlängerung (46:46/83:83). Mit so viel Gegenwehr hatten die Hilkeröder beim punktlosen Schlusslicht sicher nicht gerechnet. Angeführt von einem starken Jens Rietdorf (mit 28 Punkten auch bester Werfer seines Teams), fehlte den bis zur Schlusssirene kämpfenden Mündenern am Ende nur das nötige Quäntchen Glück zum ersten Saisonerfolg. „Das Team fängt jetzt langsam an, an sich zu glauben“, freute sich Coach Jamal Clutchett über die starke Vorstellung. „Und dann ist es jetzt auch nur noch eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt und die ersten Siege kommen.“

PSV Münden II: Rietdorf 28, Causevic 18, Erkan 17, Stevanovic 11, Stankovic 8, Bunz 8. (per)

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