Beim DSC Dransfeld war wieder ein System zu erkennen / Siebter Platz in Ordnung

Fortschritt unter Mielenhausen

Altkreis-Vereine im Duell: In der Rückrunde war es zwischen dem DSC (links Stefan Eisfeld) und Türkgücü Münden (Vesi Yavuz) beim 3:2 sehr spannend. Foto: Schröter

Dransfeld. Nachdem Fußball-Kreisligist DSC Dransfeld im Vorjahr als Elfter gerade mal so den Klassenerhalt geschafft hatte, liegt nun eine deutlich entspanntere Saison hinter den Hasenmelkern. Als Abschlusstabellen-Siebter hatte man mit dem Abstieg überhaupt nichts zu tun. Mit der Titelvergabe allerdings auch nicht.

„Im Großen und Ganzen ist das einigermaßen in Ordnung“, sagt Spielertrainer Benjamin Mielenhausen, der die Mannschaft vor der Saison übernommen hatte. „Wir wollten einen einstelligen Tabellenplatz und der ist es dann ja auch geworden.“ Ein wenig mehr hätte es für den hochmotivierten Stürmer, der mit 30 Treffern auf Platz zwei der Torjägerliste landete (nur Hagenbergs Grzegorz Podolczak war mit 38 Toren besser), aber schon sein dürfen. „Immerhin lagen wir Mitte der Rückserie auf Platz vier und haben den dann noch aus der Hand gegeben.“

Nachdem der Saisonstart mit drei Niederlagen am Stück gehörig schief gegangen war, wirkte der 8:1-Kantersieg bei der Hainberger Reserve wie eine Initialzündung. „Von da an haben wir eine supergute Hinserie mit Höhepunkten wie dem Pokalsieg gegen Hagenberg, dem Heimsieg gegen Seulingen und den überragenden 20 Minuten mit fünf Treffern gegen Eichsfeld gespielt“, schwärmt Mielenhausen. Nach sechs Siegen und sechs Niederlagen zur Winterpause habe man sich für die zweite Saisonhälfte einiges vorgenommen und sei auch gut gestartet. „Auf der Zielgeraden ist uns dann aber nicht zuletzt wegen der vielen Verletzten etwas die Puste ausgegangen“, sagt er. Da habe dann vom Kopf her die Frische gefehlt. „Und da haben wir dann teilweise auch richtig schlecht gespielt“, ärgert er sich.

Mit der Vorbereitung für die kommende Saison beginnen die Hasenmelker am 10. Juli. Nicht mehr im Kader stehen werden dann Nikolai Magerhans (steht aus beruflichen Gründen nur noch im Notfall zur Verfügung) und Martin Brasse, den es ins Ausland zieht. (per) Foto: nh

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