Basketball-Oberliga: Frust statt Lust in Vellmar

TSV Vellmar 41:53-Niederlage gegen Darmstadt 

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Gegen eine Übermacht: Die Vellmarerin Milka Stoyanova (im grünen Trikot) wird hier von ihren Darmstädter Gegenspielerinnen in Bedrängnis gebracht.

Kassel/Vellmar. Während die Basketball-Damen des CVJM Kassel in der Oberliga mit einem klaren 60:35-Sieg über den BC Marburg III ins neue Jahr gestartet sind, musste sich das Team des TSV Vellmar dem BC Darmstadt mit 41:53 geschlagen geben.

TSV Vellmar - BC Darmstadt 41:53 (20:29). Mit der schlechtesten Saisonleistung bisher gab es für die Moskitos in eigener Halle nichts zu holen. Von Beginn an nicht richtig mit dem Kopf im Spiel, passte bei den Gastgeberinnen nicht viel zusammen. Schlechtes Teamspiel und viele vergebene Chancen ließen die Gäste aus Südhessen schnell in Führung gehen. Einzig die Tatsache, dass diese ihre Chancen auch nicht konsequent nutzten, sorgte dafür, dass die Partie nicht früh entschieden wurde.

Nach der Pausenansprache von Trainer Thomas Becker zeigten die Moskitos mehr Biss in der Verteidigung, im Angriff wollte aber zu oft nichts gelingen. Topscorerin Cinnamon Hepburn brachte ihr Team mit acht ihrer elf Punkte noch einmal auf neun Zähler heran, mehr war aber nicht drin. „Wir werden uns diese Woche im Training richtig reinhängen, so ein Spiel wollen und können wir nicht noch einmal abliefern“, sagte Flügelspielerin Katharina Hau.

TSV Vellmar: Baberuxki (4), Barth (8), Hau (4), Hepburn (11), Hinze (3), Köthe (4), Reßler (3), Schuck, Sidorenko (3), Stoyanova (1), Wollenhaupt

CVJM Kassel - BC Marburg III 60:35 (32:18). Den gewonnenen Sprungball konnte Stephanie Simon direkt in die ersten zwei Punkte für die CVJM-Damen verwandeln. Ihre Schwester Sabine Simon, auf Seiten der Gäste aktiv, traf im Gegenzug aus der Mitteldistanz. Danach merkte man beiden Mannschaften die lange Winterpause an, es dauerte drei Minuten bis die nächsten Punkte fielen. Die CVJM-Damen kamen nun ins Rollen und setzten sich auf 14:2 ab, so konnte Trainerin Andrea Harder bereits im ersten Viertel viel wechseln. Bis zur Pause hielten die Gastgeberinnen den Vorsprung (19:7).

Zu Beginn des zweiten Viertels starteten die Gastgeberinnen ihren nächsten Zwischenspurt, und durch einen Dreier von Stephanie Simon wurde der Vorsprung erstmals auf 20 Punkte ausgebaut. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit schickte der CVJM durch ein paar Nachlässigkeiten in der Verteidigung die Marburgerinnen immer wieder an die Freiwurflinie, so dass diese bis auf 18:32 herankamen. Nach der Pause bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung schnell wieder auf 20 Punkte (38:18/23.) aus. Im letzten Viertel schraubten die Kasselerinnen das Ergebnis schließlich weiter in die Höhe. (zgk)

CVJM Kassel: Catalan Lorca, Pastuszko (11), Heyber (13/1 Dreier), Simon (7/1 Dreier), Marten (2), Greipel, Venho (2), Gacal (10), Reichert (4), Gembries (8), Gräbe (3), Stephan

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