Basketball: Münden verliert kein einziges Heimspiel

PSV nun ganz in Weiß

Passend zur weißen Heimweste: PSV Mündens Trainer Jamal Clutchett (links). Foto: per

Hann. Münden. Die Bezirksoberliga-Basketballer des PSV Münden sind zu Hause einfach nicht zu schlagen. Nachdem es in dieser Saison bereits acht andere Mannschaften versucht hatten, biss sich jetzt auch der Tabellen-Zweite VfL Wolfsburg am Team von Coach Jamal Clutchett die Zähne aus und trat mit einer 65:85 (32:38)-Niederlage im Gepäck die Heimreise an.

Bezirksoberliga

Da das Heimrecht für das auf Freitag, 20. März verlegte Spiel gegen Spitzenreiter Weende II getauscht wurde (die Halle am Werraweg war zum ursprünglich angesetzten Termin doppelt belegt), haben die Mündener in dieser Saison zu Hause eine komplett weiße Weste.

Nahezu in Bestbesetzung angetreten (außer Kristof Precht), machten die Mündener von Beginn an viel Druck und hatten in Ex-Bundesligaprofi Michael Schröder einmal mehr den überragenden Akteur. Obwohl der 2,08m-Hühne nicht komplett durchspielte, brachte er es neben 20 Punkten auch auf sagenhafte 23 Rebounds. Nachdem die Mündener das erste Viertel mit 21:11 klar für sich entschieden hatten, zeigten sie anschließend Nerven und ließen den Gast bis zur Pause auf sechs Punkte herankommen. Nach dem Seitenwechsel hatten sie sich aber wieder gefangen und ließen nichts mehr anbrennen.

Gegen Ende wurde die Freude über den sich abzeichnenden Sieg getrübt. Bei Aufbauspieler Steffen Ohlenmacher brach die Wadenverletzung, die ihn in dieser Saison bereits zu einer langen Pause gezwungen hatte, wieder auf und dürfte ihn für die letzten Spiele außer Gefecht setzen.

PSV Münden: Schröder 20, Teupel 18, Salovic 17, Münch 14, Herz 6, Alikovic 4, Ohlenmacher 2, Gashi 4.

Bezirksklasse

Die neunte Niederlage im neunten Saisonspiel gab es in der Basketball-Bezirksklasse beim 60:72 (35:34) gegen den MTV Seesen für Schlusslicht PSV Münden. „Das haben die Jungs super gemacht“, zeigt sich Spielertrainer Jamal Clutchett dennoch zufrieden. Während seine eigene Mannschaft nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jörg Göbel im Zentrum ganz ohne „langen Kerl“ auskommen musste, hatte der Tabellen-Zweite gleich drei von der Sorte dabei. „Wir haben gut gekämpft und die Partie trotz dieses Riesennachteils lange offen gestaltet“, so Clutchett. Beste Spieler auf Seiten der Mündener waren Jans Rietdorf mit 22 Zählern und Neuzugang Ronald Rivas, der es auf 17 Punkte brachte.

PSV Münden: Rietdorf 22. Rivas 17, Stankovic 10, Schade 5, Clutchett 3, Fiedler 3. (per)

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