NBBL: BBT Göttingen feiert 73:51-Erfolg im Niedersachsenduell gegen die Junior Löwen Braunschweig

Geglückte Revanche im Derby

Stellte im Niedersachsen-Duell nach der Pause die Weichen auf Sieg: Göttingens Philipp Hadenfeldt (am Ball) gegen Braunschweigs Julien Diedrich. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Wegen einer schwachen Wurfausbeute gab’s in der Vorrunde noch einer verdiente Niederlage. Am Sonntag jedoch gab es für BBT Göttingen im Niedersachsen-Derby der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) die erhoffte Revanche. Und die fiel deutlich aus. Denn das Team von Trainer Sebastian Förster feierte gegen die Junior Löwen Braunschweig einen ungefährdeten 73:51 (33:31)-Erfolg.

Nach einem klaren Sieg für die Gastgeber sah es zunächst aber nicht aus. Im Gegenteil, denn den Start in die Partie verschliefen die BBT-Akteure, die schnell mit 8:14 im Rückstand lagen. Das erste Ausrufezeichen bei den Südniedersachsen setzte Luca Büürma, der mit drei Dreiern in Folge den Rückstand zu einer 17:14-Führung drehte. Ein Drei-Punkte-Vorsprung, den die Göttinger in die Pause retteten.

Im dritten Viertel kamen die Göttinger so richtig in Schwung. In dieser Phase war es Philipp Hadenfeldt, der mit seinen acht Punkten in Folge für einen Göttinger Lauf und gleichzeitig auch klare Verhältnisse sorgte. Denn dem Zwischensprint der Gastgeber hatten die Braunschweiger in der Folge fast gar nichts entgegen zu setzen. In den ersten acht Minuten des dritten Viertels kamen die Gäste nur zu einem Punkt per Freiwurf.

Gegen die längenmäßig überlegenen Braunschweiger waren die Göttinger jetzt auch unter den Brettern dominant. Anthony Okao entschied dabei das Center-Duell gegen den unauffällig agierenden Braunschweiger Nationalspieler Lars Lagerpusch klar für sich. Bester Werfer auf Seiten der Gastgeber war einmal mehr Büürma, der mit 24 Punkten eine gute Leistung zeigte und seine Mannschaft zum Sieg führte.

Dementsprechen zufrieden präsentierte sich nach dem dritten Sieg im neunten Spiel Göttingens Trainer Förster. „Nach der engen ersten Hälfte haben wir uns nach der Pause deutlich verbessert. Außerdem hat das Team die Dinge umgesetzt, die wir im Winter trainiert haben. Unsere Defensive und unser Angriff gegen die Zonenverteidigung waren viel besser als in der Hinrunde.“

Punkte BBT: Büürma 24, Hadenfeldt 14, Okao 13, Bruns 9, Joosten 6, Kisilishyn 5, Klinke 1, Medina 1. (raw)

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