Basketball-Oberliga: CVJM-Damen nach Sieg weiter – Vellmarerinnen rutschen ab

Kasseler Basketballerin Angelina Gembries erhält Sonderlob

Kassel. Die Basketballerinnen des CVJM Kassel haben in der Oberliga mit 68:52 gegen die Wildcats aus Aschaffenburg gewonnen und damit den dritten Platz erfolgreich verteidigt.

Unterdessen fiel der TSV Vellmar nach einer 45:66-Niederlage in Groß-Gerau auf den fünften Rang zurück.

Wildcats Aschaffenburg – CVJM Kassel 52:68 (16:38). Die Kasselerinnen traten mit nur neun Spielerinnen und ohne die privat verhinderte Trainerin Andrea Harder an. Nach sechs Minuten führte der CVJM bereits mit 11:4. Harder-Ersatz Natalie Gacal wechselte früh munter durch. Mit einem 11:0-Lauf setzten sich die Gäste auf 29:11 ab. Ein besonderes Lob verdiente sich Angelina Gembries, die mit vielen gelungenen Aktionen immer wieder wichtige Punkte beisteuerte. Das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, ehe die Gastgeberinnen ihren Rückstand – bedingt durch eine erste Schwächephase der Kasselerinnen – etwas verringerten. Im Schlussviertel trafen die Nordhessinnen nicht ganz so gut. Ihrr Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. „Jede Spielerin konnte ihren Beitrag leisten, das war wichtig für uns“, sagte Gacal.

CVJM: Catalan (6), Pastuszko (10), Heyber (7), Simon (9/1), Precht (3), Greipel (2), Gacal (4), Marten (13), Gembries (14).

TV Groß-Gerau - TSV Vellmar 66:45 (40:19). Nur mit acht Akteurinnen sowie ohne die Asse Kristina Barth und Katharina Hau reisten die Damen des TSV nach Groß-Gerau. Die erste Spielphase war praktisch spielentscheidend: Während sich die Groß-Gerauerinnen von jeder Position als treffsicher erwiesen, hatten die Vellmarerinnen Probleme, ins Spiel zu finden. „Wir haben einfach zu lange gebraucht, um uns auf die körperliche Spielweise des Gegners einzustellen“, erklärte Centerin Verena Zahn. Nach der Halbzeitpause zeigten sich die Moskitos kämpferisch. Durch ein starkes drittes Viertel (17:8 für Vellmar) war der Punktevorsprung des Heimteams auf zwölf Zähler geschmolzen. Am Ende fehlte den Gästen jedoch die Kraft, um die Wende zu schaffen.

Vellmar: Braun (4), Hanke (6), Heitmann, Hepburn (6), Hinze (2), Sidorenko (9), Stoyanova (9), Zahn (9). (zgk)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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