Weibliche-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga:

BBT gibt Führung noch aus der Hand

Göttingen. Sie hatten sich so viel vorgenommen und gingen am Ende doch wieder leer aus. In der Weiblichen-Basketball-Bundesliga (WNBL) war das BBT Göttingen mit dem Ziel „Erreichen eines Playoff-Platzes“ in die Saison gestartet. Doch auch in der Partie am Sonntag beim TuS Lichterfelde wartete der neue Coach Rik Fiedler vergeblich auf den ersten Sieg. „Das Ergebnis ist am Ende zu deutlich. Wir waren über 35 Minuten das bessere Team“, kommentierte der BBT-Coach die 63:74 (62:62; 32:30)-Niederlage nach Verlängerung in Berlin.

Ohne drei kurzfristig erkrankte Spielerinnen lieferten die Gäste den Berlinerinnen zunächst eine offene Partie. Nach zehn Minuten lagen sieg zwar mit vier Zählern in Rückstand, doch ein 15:1-Lauf brachte die Gäste sensationell mit 32:22 in Führung, die aber nicht bis zur Pause Bestand hatte. Zum Seitenwechsel war der Göttinger Vorsprung auf zwei Punkte geschmolzen.

Pleite nach Verlängerung

In der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Gäste drei Minuten vor Schluss bei einer Sieben-Punkte-Führung bereits wie der vermeintliche Sieger aussahen. Doch die Gastgeberinnen retteten sich in die Verlängerung, in der sie dann kurzen Prozess machten. Trotz des verpassten Sieges war Göttingens Coach dennoch nicht gänzlich unzufrieden. „Das war unsere beste Leistung in dieser Saison und eine wahnsinnige Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel.“

Punkte BBT: Javernik 13, Jaschewski 11, Glatzel 10, Lemmer 8, Weski 6, Vogt 3, Barner 3, Haubrock 1. (raw)

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