Basketball: Erste Quali-Runde gegen Düsseldorf und Hanau erfolgreich überstanden

BBT Göttingen eine Runde weiter

Den Giants-Korb im Blick: Göttingens Philipp Hadenfeldt (rechts) kommt gegen Düsseldorf zum erfolgreichen Wurf. Foto: gsd

Göttingen. Das erste von zwei Qualifikationsturnieren um den weiteren Verbleib in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) hat das BBT Göttingen mit Bravour gemeistert. Im ersten Spiel gewannen die Göttinger gegen die TG Hanau deutlich mit 86:60. Gegen die Giants aus Düsseldorf gab’s einen 72:63-Sieg. Neben den Südniedersachsen qualifizierten sich noch die Hanauer durch einen 92:73-Erfolg gegen Düsseldorf für das am kommenden Sonntag stattfindende und alles entscheidende Turnier, für das sich noch Braunschweig und Münster qualifiziert haben.

Das BBT geht mit dem Faustpfand des deutlichen Sieges gegen Hanau in dieses Turnier. Möglich, dass den Göttingern bei dieser Qualifikation, bei der sich die beiden besten Teams in der kommenden Saison einen Platz in der NBBL sichern, ein Sieg reicht. Interessiert hatte BG-Jugendkoordinator Dirk Altenbeck die Spiele am Samstag beim anderen Qualifikationsturnier in Münster verfolgt. „Wir können beide Gegner schlagen“, lautete sein fachmännisches Urteil.

„Mit dem Ergebnis, aber nicht mit dem Spiel bin ich zufrieden“, meinte ein dennoch erleichterte Sepehr Tarrah nach dem Sieg gegen Düsseldorf, der damit seine erste Feuertaufe als neuer Trainer dieser Göttinger U 19 erfolgreich absolviert hat. Vor über 3000 Zuschauern lagen die Gastgeber in der HG-Sporthalle mit 20:15 vorn, ehe Düsseldorf ein 13:0-Lauf zum 28:20 gelang. Eine Auszeit von des BBT zeigte positive Wirkung, mit einem 11:0-Lauf holten sich die Göttinger die Führung in einer zerfahrenen Partie zurück zum 31:28 und gaben diese nicht mehr ab.

Spieleragent King vor Ort

Die BBTer erwischten im ersten Spiel gegen Hanau einen guten Start, führten 13:2, doch danach kamen die Hessen auf, während die Göttinger mehr und mehr verkrampften. „Die Jungs waren sehr nervös. Sie wollten, aber sie konnten nicht“, meinte Trainer Tarrah. Gegen die Hanauer Zonenverteidigung tat sich das BBT um Rückkehrer Jan Philipp Mügge sehr schwer.

Erst nach der Pause fanden die Göttinger ihren Rhythmus wieder und profitierten von einem halben Dutzend verwandelter Dreier. Kurz vor Ende des dritten Viertels lagen sie mit 60:38 in Front. „Unsere Defense hat unsere Offense geleitet“, meinte Tarrah. „Nach der Pause haben wir endlich Eier gezeigt!“

Dass diese Qualifikationsrunde nicht ganz unbedeutend ist, dokumentierte sich unter anderem daran, dass selbst Profi-Spielervermittler Pat King vor Ort war und sich unter anderem auch mit Philipp Hadenfeldt angeregt unterhielt. (wg/haz-gsd)

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