Nachwuchs-Basketball: Pleiten in NBBL und JBBL

Göttinger Teams gehen leer aus

Sebastian

Göttingen. Viel Aufwand, null Ertrag: Die beiden männlichen Nachwuchs-Basketball-Teams des BBT Göttingen gingen am vergangenen Wochenende jeweils leer aus.

In der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) kassierten die Südniedersachsen bei der Spielgemeinschaft DBV/TuSLi Berlin eine knappe 77:82-Niederlage. Chancenlos waren dagegen die Göttinger U 16-Junioren in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). In eigener Halle unterlagen sie dem Spitzenreiter TuS Lichterfelde mit 56:69.

NBBL

DBV/TuSLi Berlin - BBT Göttingen 82:77 (37:41). Eine Woche nach dem Sieg über Stahnsdorf sind die Südniedersachsen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Dabei wäre für das BBT in Berlin durchaus mehr drin gewesen. Ohne Kapitän Guillermo Medina begannen die Göttinger gut. Angeführt von den starken Lewis Joosten und Daniel Borchers (jeweils 15 Punkte) lagen die Gäste lange Zeit in Führung. Die Entscheidung in der umkämpften Partie fiel erst im Schlussviertel, als die Gastgeber an den zuvor immer führenden Göttingern noch vorbeizogen. „Wir haben viel an unserem Offensivspiel gearbeitet, das hat sich in Berlin bemerkbar gemacht. Bitter aber, dass wir die Führung nicht bis zum Schluss halten konnten“, meinte BBT-Coach Sebastian Förster. Göttingen ist in der Tabelle nach sieben Partien Drittletzter.

Punkte BBT: Borchers 15, Joosten 15, Kisilishyn 14, Hadenfeldt 13, Okao 7, Bruns 7, Büürma 6.

JBBL

BBT Göttingen - TuS Lichterfelde 56:69 (35:34). Gewarnt durch das 43:81-Debakel im Hinspiel begannen die Göttinger konzentriert und aggressiv und kauften ihren Kontrahenten in den ersten Minuten den Schneid ab. Über 11:6 (6. Minute) und 17:10 (10.) zog BBT bis auf 31:20 davon, bevor der Tabellenführer dann ernst machte. Bis zur Halbzeit kämpften sich die Berliner auf einen Zähler heran. Nach dem Seitenwechsel hatte der Spitzenreiter aber wesentlich mehr nachzulegen als die Göttinger, denen am Ende die Puste ausging. Das Göttinger Trainerteam war mit der Leistung der eigenen Mannschaft dennoch zufrieden: „Wir haben richtig gut gespielt, das hat uns bei den Berlinern sehr viel Respekt eingebracht. Ich hoffe, wir können das im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Stahnsdorf wiederholen“, kommentierte Göttingens Co-Trainer Sepehr Seyed-Tarrah die Partie seiner Mannschaft, die in der Tabelle den vierten Rang belegt.

Punkte BBT: Groger 16, Raddatz 15, Heidelberg 9, Lemmer 7, Kruse 6, Javernik 2, Jaschewski 1. (raw) Foto: zje/nh

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