Nachwuchs-Basketball-Bundesliga: Herber Rückschlag für BBT

Göttinger U 19-Junioren 63:66 gegen Leverkusen

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Umkämpftes Duell: Daniel Borchers (am Ball) versucht sich gegen Leverkusens Sören Queck (vorn) und Benjamin Nick durchzusetzen. Im Hintergrund beobachten die BBT-Spieler Luca Büürma (li.) und Anthony Okao die Aktion ihres Team-Kollegen.

Göttingen. Die Playoff-Hoffnungen des BBT Göttingen in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) haben einen schweren Dämpfer bekommen. Im Duell mit Leverkusen, einem direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz, kassierten die Göttinger U 19-Junioren am Sonntag eine empfindliche 63:66 (38:31)-Niederlage. Für die Südniedersachsen, die mit vier Siegen aus acht Partien in der Nordwest-Staffel den fünften Rang belegen, war es gleichzeitig auch die erste Heimniederlage in dieser Saison.

Ohne Spielmacher Philipp Hadenfeldt hatten die Gastgeber in der Anfangsphase Probleme. Eine frühe Auszeit von BBT-Coach Sepehr Tarrah zeigte aber die erhoffte Wirkung. Denn im zweiten Viertel übernahmen die Gastgeber endlich das Kommando, bestimmten mit ihrem aggressiven Spiel Rhythmus und Tempo der Begegnung.

Doch die Sieben-Punkte-Führung zur Pause brachte keine Sicherheit ins Göttinger Spiel. Nach einem 8:0-Lauf der Gäste setzte Göttingens Trainer wieder auf eine Auszeit – vergeblich. Die Wirkung blieb aus, weshalb die Rheinländer nach 30 Minuten mit 52:50 führten.

Hektische Schlussphase

Was folgte, waren hektische letzte zehn Minuten, in denen die Führung immer wieder wechselte. Am Ende waren es aber die Gäste, die sich über den fünften Saisonsieg freuen konnten. Während die Leverkusener an der Freiwurflinie die Nerven behielten, fanden die freien Würfe der Göttinger zu selten den Weg in den Korb.

„Natürlich sind wir enttäuscht. Das ist aber auch gut so, weil es zeigt, wie sehr wir uns reingehängt haben. Wir haben gekämpft, doch auf diesem Niveau reicht das nicht. Wir hatten in der Offensive große Probleme. Man merkt, dass Philipp gefehlt hat“, kommentierte Göttingens Trainer Tarrah die Partie. Göttingens Co-Trainer Zeljko Sustersic gab sich trotz der Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten optimistisch: „Noch ist nichts verloren. Wir werden weiter an unser Ziel Playoffs glauben und hart dafür arbeiten“.

Punkte BBT: Büürma 16, Borchers 15, Menzel 9, Joosten 7, Okao 6, Mügge 5, Graba 3, Heidelberg 2. (raw)

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