Basketball: Zwei Heimspiele zum Wiedereinstieg in die Serien

Knoten soll platzen

Wieder am Ball: die Basketballer des PSV Münden mit Steffen Ohlenmacher beim 99:78 über den BSC Acosta. Foto: Schröter

Hann. Münden. Mit einem Doppelheimspieltag starten die Basketballer des PSV Münden am morgigen Samstag in die Rückrunde. Die Bezirksoberliga-Fünf geht dabei gegen den SV Stöckheim II leicht favorisiert ins Rennen. In der Bezirksklasse hofft die zweite Mannschaft dagegen im Spiel gegen den FC Hertha Hilkerode auf den ersten Saisonerfolg.

Bezirksoberliga: PSV Münden – SV Stöckheim II (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle am Weraweg). In diesem Spiel geht es für die Mündener nicht nur darum, gut aus der fünfwöchigen Pause zurückzukehren und den vierten Tabellenplatz zu verteidigen, sondern sich mit einem Erfolg für die klare 64:78-Hinspielniederlage bei der Stöckheimer Reserve zu revanchieren. Und die Voraussetzungen dafür stehen gut. Zum einen ist das Team von Coach Jamal Clutchett in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen, zum anderen hat mit Steffen Ohlenmacher ein wichtiger Aufbauspieler seine Wadenverletzung auskuriert und steht somit wieder zur Verfügung.

„Ich bin guter Dinge“, freut sich Clutchett dementsprechend auch, dass es jetzt wieder losgeht. „Man merkt langsam, dass das Team mit seinen vielen Neuzugängen zusammenwächst und dass inzwischen alle an einem Strang ziehen.“ Das Ziel laute zwar nach wie vor Klassenerhalt, doch da sehe er kaum ein Problem. „Vor allem wenn wir wie an diesem Wochenende zuhause bis auf die Verletzten alle Mann an Bord haben und in der Tiefe gut besetzt sind, werden wir da nur sehr schwer zu schlagen sein“, sagt er. Und so wäre wohl auch morgen alles andere als ein Erfolg gegen den Tabellen-Achten eine herbe Enttäuschung für Clutchett und seine Jungs.

Bezirksklasse: PSV Münden II – FC Hertha Hilkerode (Samstag, 16.30 Uhr, Sporthalle am Werraweg). „Der erste Saisonerfolg ist nur eine Frage der Zeit“, gibt sich Jamal Clutchett optimistisch, dass der Knoten bei der zweiten Mannschaft irgendwann platzt. Ob das jedoch ausgerechnet gegen den Tabellen-Dritten passiert, der mit sechs Siegen und nur zwei Niederlagen auf dem Konto anreist, scheint einigermaßen fraglich. Immerhin können die Mündener diesmal personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. „Und in erster Linie geht es für die Jungs in diesem Jahr ja sowieso darum, Spaß zu haben und Spielpraxis zu sammeln“, so Clutchett. (per)

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