Kasseler Regionalliga-Basketballer unterliegen Makkabi Frankfurt deutlich

ACT kriegt die Kurve nicht

Der erfolgreichste Kasseler Korbjäger in Aktion: Marcus Bernhart (links) bekommt es hier mit Dubravko Prusina von Makkabi Frankfurt zu tun. Im Hintergrund: Heinrich Wiebe (ACT). Foto: Fischer

Kassel. Die Basketball-Männer der ACT Kassel haben in der 2. Regionalliga auch das sechste Saisonspiel verloren. Gegen Makkabi Frankfurt stand es am Ende 48:67 (30:34). Die Mannschaft von Trainer Hüseyin Eser wartet somit nach einem Viertel der Saison immer noch auf das erste Erfolgserlebnis.

In Erwartung daran, dass der derzeitige Tabellenzehnte noch zumindest eines seiner drei Nachholspiele gewinnen wird, beträgt der Rückstand der ACT auf einen Nichtabstiegsplatz bereits sechs Punkte. Und die Leistung gegen Makkabi gab nicht unbedingt Anlass zu Hoffnung. „Es gibt mir zu denken, dass wir nach ordentlichen Partien jetzt wieder ein schlechtes Spiel gezeigt haben“, erklärte Eser, „wir haben nur 15 Minuten gut gespielt“.

Das Problem sieht der Coach im Training: „Wir haben so gespielt wie wir trainiert haben.“ Eser hatte ständig wechselnde Besetzungen in den Übungseinheiten zur Verfügung. Und das Training sei auch nicht optimal gewesen.

Die Gastgeber erwischten schon einen schlechten Start und lagen schnell 0:7 zurück. In der vierten Minute stand es 1:12. Danach fingen sich die Kasseler und gerieten bis Ende des ersten Viertels (11:20) zumindest nicht noch deutlicher in Rückstand. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Kasseler sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. „Auch beim Rebound haben wir das besser gemacht, und wir haben den Ball immer wieder zum Korb gebracht“, befand der Coach. Die Kasseler verkürzten bis zur Pause auf 30:34.

Im dritten Viertel folgte ein erneuter Einbruch, zwischen der 25. und 30. Minute kassierten die ACTer vier Dreier und lagen vor dem Schlussabschnitt 39:54 zurück. In den letzten zehn Minuten schafften die Nordhessen nicht mehr die Wende, im Gegenteil: Der Rückstand wuchs noch einmal an.

Ein Lob seines Trainers verdiente sich Cedric Toth, der selbst noch kämpfte, als die Partie schon entschieden war. ACT Kassel: Tayebi (9), Sinning (3), Bernhart (15), Moore (2), haas (2), Englmann (4), Krasniqi, Steinau, Wiebe, Crbalic (4), Toth (9), Perz. (zgk)

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