Liga-Ausschuss berät über die BBL-Lizenzen

Köln. Der Lizenzligaausschuss der Basketball-Bundesliga berät an diesem Donnerstag unter dem Vorsitz von Ehrenpräsident Thomas Braumann über die Spielgenehmigungen für die kommende Saison. Insgesamt haben 22 Clubs ihre Unterlagen eingereicht. Davon haben die beiden Absteiger TBB Trier und Crailsheim Merlins sowie die Zweitligisten Nürnberg und Essen die sportliche Qualifikation für das Oberhaus aber verpasst. Zudem haben die Artland Dragons ihren Rückzug angekündigt.

Ob es einen Nachrücker für Quakenbrück über ein Wildcard-Verfahren geben oder ob in der kommenden Saison mit 17 Vereinen gespielt wird, ist nicht Gegenstand der Sitzung in der Kölner Ligazentrale. Allerdings will die Ligaspitze nach den Lizenzentscheidungen „zeitnah“ darüber befinden, ob sie ein solches Verfahren auf den Weg bringt.

Die endgültige Entscheidung darüber treffen dann die 15 verbliebenen Erstligisten, die beiden Aufsteiger Würzburg und Gießen sind nicht stimmberechtigt. Sollte es ein Wildcard-Verfahren geben, müssten die Interessenten neben belastbaren Lizenzunterlagen eine Gebühr von 250 000 Euro zahlen. Am Ende entscheiden dann wieder die 15 Klubs nach einer Präsentation der Bewerber, wer die Wildcard bekommt.

Die Gießen 46ers sind als Meister der 2. Liga Pro A Nachfolger der BG Göttingen. Nach dem 77:76-Auswärtssieg bei den s.oliver Baskets Würzburg gewannen die Mittelhessen auch das zweite (Heim-)Spiel gegen die Mainfranken mit 73:71. Beide Teams standen schon vor dem Finale als Bundesliga-Aufsteiger fest. (dpa/haz-gsd)

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