82:81 – Regionalliga-Basketballer der ACT triumphieren nach Krimi in Schlussphase

Triumph nach hartem Kampf: Mehr Dramatik geht nicht

Umringt: Der ACT-Basketballer Pablo Tayebi (Mitte), der 14 Punkte zum Sieg in Völklingen beisteuerte, wird hier von zwei Frankfurtern bedrängt. Foto:  Fischer/nh

Völklingen. Eine lange Anreise, eine dramatische Schlussphase und ein Happy-End für die Basketball-Herren der ACT Kassel: Die Nordhessen haben sich in der 2. Regionalliga mit einem 82:81 (34:35)-Sieg bei den Baskets Völklingen-Warndt auf den elften Platz nach vorn geschoben und liegen wieder nah dran an den Nichtabstiegsplätzen.

Am Ende des Spiels ist es ein echter Krimi: Nach einem 59:62-Zwischenstand nach dem dritten Viertel hält Christian Stude die Kasseler mit drei Dreiern im Spiel, allerdings haben die ACTer Probleme mit den unter dem Korb physisch agierenden Gastgebern. In der 39. Minute liegen die Gäste mit 75:79 in Rückstand, Pablo Tayebi und Christian Bernhart punkten zum zwischenzeitlichen 79:81.

Nun sind die Völklinger im Angriff, noch 15 Sekunden – ein Foul, zwei Freiwürfe für die Gastgeber. Die gehen beide daneben – die Chance für die ACT. 13 Sekunden sind noch auf der Uhr, die Kasseler haben bei zwei Punkten Rückstand den Ball. Markus Bernhart bringt den Ball nach vorn, findet Tarik Englmann in der Ecke des Spielfeldes. Der kann werfen, sieht aber den noch besser positionierten und an diesem Tag einfach sehr treffsichern Christian Stude. Der Routinier steht an der Dreierlinie, wirft – und trifft.

Riesen-Jubel bei den Gästen, die Völklinger nehmen eine Auszeit. Es sind noch 3,8 Sekunden zu spielen. Einwurf für die Gastgeber. Der Ball kommt noch einmal an der Grundlinie zum starken Gärtner. Doch Stude verteidigt gut, der Völklinger vergibt, und die ACTer haben zwei ganz wichtige Punkte in der Tasche. „Das war ganz wichtig, weil wir jetzt auch gezeigt haben, dass wir auswärts punkten können“, so Coach Bastian Kelsch: „Und wir haben mit Team-Basketball gewonnen“.

Nach langer Anreise waren die Kasseler ordentlich ins Spiel gekommen, hatten nach dem ersten Viertel mit 18:22 hinten gelegen. Auch die folgenden beiden Spielabschnitten brachte keinen klaren Vorsprung für eines der beiden Teams – es blieb spannend bis zum Schluss. Bis die ACT endlich jubeln durfte.

ACT Kassel: Tayebi (14), Englmann (2), Bernhart (17), Moore (8), Stude (22), Wodny (8), Rüthemann (2), Weitzel (2), Wiebe (7). (zgk)

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