Jugend-Basketball: Zwei überaus knappe Niederlagen, ein deutliches 53:74 des weiblichen Nachwuchses

Mieser Saisonauftakt für die BBT-Teams

Abgehoben: Göttingens Sarah Plaisir (links), hier gegen Lichterfeldes Victoria Poros, versucht es mit einem Pass auf eine Mitspielerin. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Das war ein Saisonauftakt zum Vergessen für die drei Göttinger Basketball-Nachwuchsteams in ihren jeweiligen Ligen, denn es hagelte ausschließlich Niederlagen.

NBBL

BBA Gießen/Mittelhessen - BBT Göttingen 80:77 (30:35). Hinterher war BBT-Trainer Sepehr Tarrah richtig sauer auf sein Team. „Ich bin sehr enttäuscht. Es hat an der fehlenden Einstellung und Ehre gefehlt“, war sein harter Vorwurf an sein Team. Dabei sah es nicht nach dieser Niederlage aus. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 35:30. Und auch fünf Minuten vor der Schlussssirene führte das BBT noch mit zehn Punkten. Doch mit einem 11:0-Lauf schafften die Hessen doch noch die Verlängerung. Diese gewannen die Gießener dann mit 10:7, obwohl die Göttinger eine bessere Trefferquote von 40 Prozent gegenüber den Gießenern (35,3 Prozent) am Ende aufwiesen. Entscheidend aber, dass die Gastgeber sich elf Rebounds mehr angelten als die Göttinger (59 zu 48). „Die Leistung meiner Mannschaft war nicht die, wofür wir inzwischen fünf Monate hart gearbeitet haben“, so Tarrah. - Punkte BBT: Menzel 23/2 Dreier, Büürma 14, Okao 13, Bruns 10, Borchers 7/1, Hadenfeldt 6/2, Graba 2, Heidelberg 2, Klinke, Nofal, Joosten, Raddatz.

JBBL

DBV Berlin-Charlottenburg - BBT Göttingen 59:58 (26:32). Mit sehr viel Pech kehrten die Göttinger aus Berlin zurück. Denn 32 Sekunden vor der Schlusssirene brachte Moritz Barner sein Team mit 58:57 in Führung, doch die Berliner schafften zehn Sekunden vor dem Ende das 59:58. In der sofort von BBT-Trainer Dirk Altenbeck genommenen Auszeit sollte der mit 19 Punkten bis dahin beste Göttinger, Domenik Jaschewski, mit einem erfolgreichen Korbwurf das Spiel noch einmal drehen, dribbelte sich aber den Ball unglücklich auf den Fuß – aus und vorbei. Allerdings musste das BBT auf fünf verletzte Spieler verzichten. So gesehen dürfte die insgesamt gute Leistung für die kommenden Spiele Hoffnung machen. Dazu ist es aber auch notwendig, die vielen Ballverluste in den Griff zu bekommen. In Berlin waren es derer 32! - Punkte BBT: Jaschewski 19, Perkovic 9, Javernik 9, Barner 7, Glatzel 5, Weski 4, Gräve 2, Dinh 2, Lemmer 1, Appold.

WNBL

BBT Göttingen - TuS Berlin-Lichterfelde 53:74 (21:40). Gegen den Topfavoriten hatte das ersatzgeschwächte Team von Marcel Romey keine Siegchance. Bereits im ersten Viertel wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht, gewannen dieses mit 22:8. Und zur Pause war das einseitige Spiel beim 21:40 zu Ungunsten der Gastgeberinnen vorzeitig entschieden. Immer wieder zwangen die physisch deutlich überlegenen Gäste die dadurch eingeschüchterten Göttingerinnen zu Ballverlusten. Erfreulich allerdings, dass das BBT immerhin das letzte Viertel recht deutlich mit 21:10 für sich entscheiden konnte, so keine Konditionsmängel aufwies. - Punkte BBT: Nguyen 11, Sarah Plaisir 8, Lilly Schlüter 7, Hannah Schlüter 6/1 Dreier, Pia Schlüter 6, Keune 6, Schulz 3/1, Benser 2, Brand 2, Schmidt 2. (wg/gsd)

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