Mini-Turnier: Weiter Kooperation zwischen BG 74 und BBL/DBB?

Jubel über den Turniersieg: Das Team des Friedenauer TSC schlug im Finale der U 12 überraschend Alba Berlin und freut sich mit seinem Trainer Nick Mynter (links). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Zufrieden blickt Manfred Ude mit einem Abstand von einem Tag zurück auf das vergangene Wochenende. Er ist seit nunmehr zwei Jahren neben Wolfram Eisener einer der Cheforganisatoren des Mini-Basketball-Turniers, das bereits zum 37. Mal stattfand. „Bis auf die üblichen Kleinigkeiten hat alles bestens funktioniert. Allerdings haben uns durch die Verschiebung um eine Woche nach hinten dann doch einige Helfer gefehlt“, resümiert Ude.

Gleichwohl sah man am Sonntagnachmittag nur strahlende Kindergesichter, zumal auch das Wetter einigermaßen mitgespielt hat. „Ich muss mich auch noch einmal ausdrücklich bei der GöSF (Göttinger Sport und Freizeit GmbH, die Red.) und dem Landkreis Göttingen bedanken, die uns einmal mehr völlig unproblematisch ihre Sporthallen zur Verfügung gestellt haben“, betont Ude.

Söhne berühmter Väter dabei

Auch sportlich konnte sich dieses Turnier sehen lassen. So gingen auch Kinder berühmter Väter auf Korbjagd. Da wäre Nils, Sohn des Trainers des Bundesligisten Eisbären Bremerhaven, Sebastian Machowski. Nils gehörte zu den Leistungsträgern im Team des Friedenauer TSC, der mit seinem Team überraschend das Finale der U 12 in der Leistungsklasse I gegen Titelverteidiger Alba Berlin mit 36:30 gewann. Und auch Chris Ensminger, jahrelang Spieler in der Basketball-Bundesliga, betreute seinen Sohn Jacob und merkte an, dass es „eigentlich mehr Turniere für Kinder in Deutschland geben müsse“.

Ein zweites Mal war Sven Schultze, der noch im vergangenen Jahr für Bundesligist Eisbären Bremerhaven auf Korbjagd gegangen ist, mit seinem Sohn Nicola dabei. Der Sprössling verteidigte mit seinem Team den im Vorjahr errungenen Pokal mit der U 10 von Alba Berlin.

Den ersten Platz in der Leistungsklasse II der U 10 holte sich die BG 74 Göttingen, somit den einzigen für den Ausrichter, der diesmal so wenig Mannschaften gemeldet hatte, wie nie zuvor. „Es ging allerdings sehr knapp zu“, meinte Trainer Hansi Schmidt. Gegen den TK Hannover wurde mit nur zwei Punkten Unterschied gewonnen, gegen Alba Berlin gab es ein Unentschieden. Entscheidend dann aber der hohe Sieg von 20 Punkten Differenz gegen das französische Kientzheim.

Auch Jens Staudenmayer, der allerdings nicht in der Funktion des kaufmännischen und sportlichen Leiters der Beko BBL, sondern als Trainer der U 12 des TuS Mondorf in Göttingen weilte, war einmal mehr zufrieden und lobte erneut die ausgezeichnete Organisation des Ausrichters BG 74. Die BBL und der DBB würden die auslaufende Partnerschaft gerne weiterführen, so Staudenmayer. (gsd)

Von Walter Gleitze

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