Aufsteiger in die Bezirksoberliga sorgt für Furore

PSV Münden zündet Feuerwerk gegen Braunschweig

Hatte Pech: Steffen Ohlenmacher (am Ball) verletzte sich. Foto: Schröter

Hann. Münden. In der Basketball-Bezirksoberliga sorgt Aufsteiger PSV Münden weiterhin für Furore. Mit dem 99:78 (55:45)-Erfolg über den Braunschweiger SC Acosta feierte das Team von Coach Jamal Clutchett im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Mit nunmehr fünf Siegen und zwei Niederlagen ist der Neuling derzeit das Überraschungsteam der Liga.

In der Sporthalle am Werraweg bekamen die rund 100 (!) Zuschauer ein echtes Basketball-Feuerwerk geboten. Gegen einen richtig starken und auf allen Positionen gut besetzten Gegner machten die Mündener von Beginn an Druck und hatten zunächst in ihren routinierten Neuzugängen Michael Schröder und Ferit Salovic die überragenden Akteure. Diese beiden waren es auch, die gleich im ersten Drittel für echte Highlights sorgten: Schröder, als er den Wurfversuch eines Gegners mit einem Monster-Block zunichte machte. Und Salovoc, als er mit der Drittel- -Sirene einen Wurf von weit jenseits der Drei-Punkte-Linie zum 29:21 versenkte.

Obwohl es nach der deutlichen Dominanz im ersten Spielabschnitt bis zur Halbzeitpause nicht mehr ganz so rund lief beim PSV und Acosta stellenweise bis auf wenige Punkte heran kam, fingen sich die Gastgeber rechtzeitig wieder und gingen mit einem komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung in die Kabine. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel (20:21) legten die Mündener erneut eine Schippe drauf und knackten beinahe sogar die 100-Punkte-Marke.

„Ich freue mich sehr über diesen Sieg, weil meine Mannschaft über die volle Spieldauer fokussiert geblieben ist“, meinte Clutchett. Das sei gegen einen Gegner dieser Stärke auch dringen erforderlich gewesen. „Ich hatte nie den Eindruck, dass wir die Partie dominiert haben oder dass der Sieg vorzeitig in trockenen Tüchern war“, sagte er. Nur die durchgehend konzentrierte Leistung der Jungs haben letztlich den Erfolg gebracht.“

Bester Spieler im Dress des PSV war Michael Schröder, der es neben 19 Punkten auch auf 15 Rebounds und sieben Blocks brachte. Bester Werfer mit 25 Zählern war Patrick Münch, gefolgt von Schröder, Ferit Salovic (15) und Daniel Herz (12). Ein gelungenes Debüt feierte Jan Teune, der aus Goslar zum PSV gewechselt ist und der sieben Punkte zum Erfolg beisteuerte.

Bei aller Freude über den Sieg gab es aber auch einen Wehrmutstropfen: Mit Steffen Ohlenmacher, der sich im dritten Viertel einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog, fällt nach Emir Alikovic ein weiterer schneller Aufbauspieler für längere Zeit aus.

PSV Münden: Herz 12, Münch 25, Salovic 15, Smakic 10, Ohlenmacher 9, Teupel 7, Gashi 2, Schröder 19. (per)

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