Basketballer empfangen direkten Konkurrenten Kreuznach – Vellmars Frauen gegen Marburg favorisiert

Basketball-Regionalliga: ACT vor nächster Nervenprobe

Heinrich Wiebe

Kassel. Seit Wochen kämpfen die Basketball-Herren der ACT Kassel gegen den Abstieg aus der 2. Regionalliga, seit Wochen ist von Endspielen die Rede – jetzt kommt es zum ersten Schicksalsspiel.

Die Mannschaft von Coach Bastian Kelsch, der von einer drohenden „Nervenschlacht“ spricht, trifft am Sonntag (15.30 Uhr, Emil-Junghenn-Halle) auf den Tabellennnachbarn Bad Kreuznach. ACT hat Rang zehn im Visier.

Thomas Wodny

Noch ist unklar, ob der elfte Rang, auf dem die ACTer zurzeit liegen, zum Klassenerhalt reicht. Deswegen wollen sie auf Rang zehn klettern und haben dazu jetzt Gelegenheit. Bad Kreuznach liegt zwei Zähler vor dem, Kelsch-Team und hat das Hinspiel 68:61 gewonnen. Damit müssen die Kasseler mit mindestens acht Punkten Differenz gewinnen, um den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit zählt, für sich zu entscheiden. „Das wird eine Nervenschlacht und wir müssen cool bleiben“, so Kelsch: „Und wir dürfen keinesfalls in Panik verfallen“.

Verzichten muss er auf die privat verhinderten Thomas Wodny und Dario Crnalic, hinter dem Einsatz des am Rücken lädierten Heinrich Wiebe steht ein Fragezeichen. Dennoch sind die Gastgeber besser besetzt als zuletzt in Lich. Kelsch baut auf die Überlegenheit unter dem Korb sowie die ansteigende Form bei Alex Moore. Zudem sollten die Kasseler auf Stephan Beck achten. Der Kreuznacher ist mit durchschnittlich 21 Punkten die Nummer zwei der Topscorerliste in der Liga. Eine kleine Zusatz-Rechnung haben die ACTer mit Bad Kreuznach auch noch offen,. „Die haben uns im Hinspiel eine überharte Spielweise vorgeworfen“, so Kelsch, der sich in des Gegners Halle einiges anhören musste.

CVJM muss nach Hanau

Die Oberliga-Damen des CVJM Kassel könnten am Sonntag (15.30 Uhr) mit einem Sieg in Hanau mit dem Tabellenzweiten Darmstadt gleichziehen. Die Südhessinnen treffen bereits am Samstag auf Spitzenreiter Wiesbaden. Zumindest wollen die Kasselerinnen ihren dritten Platz beim Fünften verteidigen. „Im Hinspiel hatten wir im dritten Viertel zweistellig geführt und dann das Spiel noch aus der Hand gegeben. Dass soll uns am Sonntag nicht noch einmal passieren“, so CVJM-Trainerin Andrea Harder. TSV will es beSser machen

De Oberliga-Damen des TSV Vellmar empfangen im vorletzten Heimspiel (Samstag, 18 Uhr, Großsporthalle) den Tabellenletzten aus Marburg. Im Hinspiel siegten die Moskitos am Ende deutlich mit 20 Punkten, taten sich aber insbesondere in der ersten Halbzeit schwer. Dies wollen sie diesmal besser machen und dem Spiel von Beginn an ihren Stempel aufdrücken.

„Auch wenn die Marburgerinnen Letzter sind, werden wir sie nicht unterschätzen. Zumal sie dieses Jahr bisher starke Leistungen abgeliefert haben“, so TSV-Flügelspielerin Katharina Hau. Moskito-Trainer Thomas Becker kann wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen und möchte mit seinem Team an den Sieg in Weiterstadt anknüpfen. (zgk) Archivfotos: Malmus/nh, Zgoll/nh

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