NBBL-Qualifikation: Göttinger BBT-Junioren schwer unter Druck

Auch Philipp Hadenfeldt (hier gegen Düsseldorf in der ersten Quali-Runde) konnte dem BBT Göttingen gegen Braunschweig nicht zu einem Umschwung verhelfen. Foto: gsd/nh

Göttingen. Ernüchterung bei den Junioren-Basketballern des BBT Göttingen! Beim zweiten Qualifikationsturnier um den Klassenerhalt in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) musste das Team vom neuen Coach Sepehr Tarrah im ersten von zwei Spielen eine empfindliche 45:65 (24:34)-Schlappe gegen die Junior Löwen Braunschweig einstecken. Da half auch die tolle Unterstützung von rund 400 Zuschauern in der S-Arena nichts.

BG-Jugendkoordinator Dirk Altenbeck hatte es vorher schon geahnt. „Die Trainingswoche war schlecht, es gab zu viele Kranke und Ausfälle.“ Genauso verlief die Partie dann auch. Die Göttinger erwischten einen absoluten Fehlstart und lagen 0:13 zurück. Erst nach 4:51 Minuten gelangen Alexander Bruns die ersten BBT-Punkte durch zwei Freiwürfe. Den ersten Korb aus dem Feld schaffte das Tarrah-Team nach mehr als sechs Minuten.

Die Braunschweiger spielten geschickt ihre Größen-Vorteile aus, wobei vor allem Junioren-Nationalspieler Lars Lagerpusch herausragte. Auch die langen Klockers und Heins bekamen die BBTer nicht in den Griff. Dazu kamen simple Fehler bei Korblegern und massenweise Ballverluste. Auch von außen, von der Dreierlinie, wollte es nicht klappen. Der erste Dreier gelang Philipp Hadenfeldt nach über 15 Spielminuten. Die Göttinger bekamen ihre Nerven einfach nicht in den Griff, agierten übernervös.

Im zweiten Viertel kam das BBT zwar auf 21:27 heran, auch der Zehn-Punkte-Rückstand zur Pause ließ noch etwas hoffen. Doch als die Jung- Löwen nach der Pause gleich zwei Dreier trafen, war das Match im Prinzip (vor)entschieden. Beim 29:49 war der BBT-Rückstand auf 20 Zähler angewachsen. „Die Jungs waren nicht bei der Sache“, meinte Altenbeck. „Außerdem lag es an der taktischen Meisterleistung von Braunschweigs Coach Sean McCaw, der unser Team mit den Zonenverteidigung nervte. Das war eine bittere Veranstaltung.“

Schaffen die Göttinger am Sonntag (S-Arena, 12.15 Uhr) im zweiten Spiel keinen Sieg gegen den UBC Münster, steigen sie endgültig ab. Die BG Göttingen muss dann für 10 000 Euro eine NBBL-Lizenz kaufen, weil jeder Basketball-Bundesligist als Lizenz-Bedingung eine NBBL-Mannschaft (und ein JBBL-Team) stellen muss. (haz/gsd)

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