Kasseler Basketballer kassieren eine 37:65-Niederlage – zu viele Fehler im Spiel

ACT offenbart Schwächen

Auf dem Weg zum Korb: Marcus Bernhart (mit Ball) versucht, einen Korb für die Kasseler zu erzielen. Offensiv gelang dem ACT bei der 37:65-Niederlage gegen Völklingen wenig.

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel haben zu Auftakt der neuen Saison in der 2. Regionalliga in der Höhe überraschend mit 37:65 (11:34) gegen die Baskets Völklingen-Warndt verloren.

Schon die Vorzeichen waren für die Kasseler nicht die besten. Pablo Tayebi war am Freitagabend im Training umgeknickt und fiel neben den beiden etatmäßigen Aufbauspeilern Alex Moore und Thomas Wodny (beide verletzt) aus. Dazu musste die Partie im Berufsschulzentrum ausgetragen werden, weil in der normalen Heimspie lhatte der ACT, der Emil-Junghenn-Halle, gebaut wird.

„Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und bei Völklingen war es am Anfang auch nicht viel besser“, so ACT-Trainer Hüseyin Eser. Nach vier Minuten stand es 2:0. Anschließend fanden die Gäste langsam ihren Rhythmus, die Kasseler hatten hingegen weiter Probleme in Abwehr und Angriff. Hinten gestattete man den Völklingern zu oft den Weg zum Korb und viel zu viele Offensivrebounds, vorne gelang den Gastgebern so gut wie gar nichts. Zwar erarbeiteten sich die ACTer den einen oder anderen freien Wurf, der Ball wollte aber zu selten in den Korb.

So übernahmen die athletischen Völklinger Diouf und Klein mehr und mehr die Kontrolle über die Partie, nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber bereits mit 5:20 hinten. Da den Kasselern im zweiten Viertel auch nur sechs Punkte gelangen, war zur Pause bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Den dritten Spielabschnitt entschieden die ACTer zwar mit 13:12 für sich, das war aber zu wenig, um die Gäste noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Im letzten Spielabschnitt gab dann Eser seinen drei Jugendspielern viel Spielzeit.

„Die Jungs haben das gut gemacht“, sagte Eser, der auch auf einen Neuzugang bauen konnte. Tarik Englmann kommt aus Würzburg und wurde vom früheren Rotenburger Gerrit Dworok, der Coach in Unterfranken ist, an die ACT vermittelt. Auf die Kasseler wartet in den kommenden Wochen, das ist die Erkenntnis, der ersten Partie, noch jede Menge Arbeit.

ACT Kassel: Bernhart (10), Crnalic (5), Englmann (3), Fischbach (6), Franke, Mustafic, Ries, Romberger (2), Sinning (6), Steinau, Toth (3), Wiebe (2). (zgk)

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