Sagenhafte Heimstärke bleibt

Aufsteiger Münden gewinnt gegen Wolfenbüttel fünftes Heimspiel

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Tolle Trefferquote: Mündens Angreifer Michael Schröder, hier beim Korbleger, gelangen 26 Punkte.

Hann. Münden. In der Basketball-Bezirksoberliga bleibt Aufsteiger PSV Münden zuhause eine Macht. Mit dem 85:75 (39:36)-Erfolg über den MTV BG Wolfenbüttel II feierte das Team von Coach Jamal Clutchett im fünften Heimspiel den fünften Sieg und verteidigte damit den dritten Tabellenplatz.

Obwohl die Gäste aus Wolfenbüttel dem PSV körperlich klar unterlagen waren (die MTV-Reservisten waren im Schnitt deutlich kleiner als ihre Mündener Kontrahenten), wussten sie durch Schnelligkeit und Treffsicherheit zu überzeugen. „Das war ein richtig starker Gegner, der auf allen Positionen gut besetzt war“, zollte Clutchett den Wolfenbüttlern nach dem Spiel seinen Respekt.

Gegen eine derart gut ausgebildete und schnelle Mannschaft sei es enorm nützlich gewesen, zwei so erfahrene Spieler wie Michael Schröder und Ferit Salovic in den eigenen Reihen zu haben. „Vor allem im Angriff hat uns das enorm geholfen“, freute sich Clutchett ebenso über die insgesamt 47 Punkte, die seine beiden Neuzugänge zum Sieg beitrugen, wie über die 22 Zähler von Patrick Münch. „Ganz wichtig war aber die tolle Leistung, die unsere Youngsters Haris Smakic und Donut Gashi in der Abwehr verrichtet haben“, lobte Clutchett.

Das alles zusammen führte dazu, dass der Sieg des PSV nie ernsthaft in Gefahr geriet. Zwar konnten die Gäste zwei der vier Viertel für sich entscheiden (das erste mit 21:20 und das letzte mit 20:16), doch war die Überlegenheit der Mündener in den Mittel-Vierteln einfach zu groß. Besonders im dritten Spielabschnitt ließen die Gastgeber nichts anbrennen und sorgten mit einem 30:18-Zwischenspurt für die vorzeitige Entscheidung.

„Eigentlich war das ein ziemlich hässlicher Sieg, weil bei es bei uns im Angriff diesmal nicht so richtig rund lief“, konstatierte Jamal Clutchett. Da sein Jungs aber zumindest klug gespielt und den Gegner immer in Schach gehalten hätten, sei das Ergebnis am Ende völlig in Ordnung gegangen.

PSV Münden: Münch 22, Schröder 26, Salovic 21, Teupel 11, Smakic 5, Herz, Fiedler, Gashi. (per)

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