Basketball: Vellmars Regionalliga-Damen empfangen CVJM

Spannung im Derby

Im Derby gefordert: Vellmars Flügelspielerin Katharina Hau (links). Archivfoto: Malmus

kassel/Vellmar. Während die Basketball-Herren der ACT Kassel am Sonntag (18 Uhr) in der Regionalliga Südwest Nord, bei der SG Lützel-Post Koblenz, antreten müssen, kommt es in der Damen-Oberliga zum Prestige-Knaller zwischen dem TSV Vellmar und dem CVJM Kassel. Sprungball in der Vellmarer Großsporthalle ist am Samstag um 16 Uhr.

Das Hinspiel haben die Moskitos in keiner guten Erinnerung. Der CVJM gewann mit 70:43. Die Vellmarerinnen wollen sich jetzt revanchieren, haben gut trainiert, die Jugendspielerinnen finden sich immer besser ein und mit einer ausgeglichenen Bilanz ist Trainer Thomas Becker momentan vollends zufrieden. Zudem kann der Coach auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. „Wir wollen zeigen, dass die hohe Hinspielniederlage unnötig war und den Fans ein ausgeglichenes spannendes Spiel präsentieren“, so Flügelspielerin Katharina Hau. „Zu unserer Aufstellung kann ich leider noch nicht so viel sagen“, so die CVJM-Trainerin Andrea Harder, die in Vellmar aufgewachsen ist: „Es wird sich zeigen, ob wir krankheitsbedingt noch auf die ein oder andere Spielerin verzichten müssen.“ Die Kasselerinnen brennen nach der langen Weihnachtspause auf die Partie. „Auch wenn wir das Hinspiel deutlich gewonnen haben, werden wir Vellmar nicht unterschätzen“, so Andrea Harder: Die Vellmarer Damen haben in der Hinrunde immer wieder ihre Heimstärke bewiesen.“ Der CVJM ist laut der Trainerin auf die Ganzfeldverteidigung von Vellmar vorbereitet - und in der Offensive wollen wir unsere Größenvorteile unter den Körben ausnutzen.“

In der Regionalliga gastieren die ACT-Herren beim Spitzenreiter und Titelfavoriten SG Lützel-Post Koblenz. Die Mannschaft von Trainer Hüseyin Eser erwartet ein besonderes Erlebnis, die Gastgeber haben nämlich bei ihren Heimspielen bis zu 700 Fans. „Das ist ja auch für uns eine zusätzliche Motivation, vor so vielen Zuschauern zu spielen“, freut sich Eser, der wahrscheinlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Lediglich hinter dem Einsatz von Alex Moore, der sich weiter mit Knieproblemen quält, steht noch ein kleines Fragezeichen. Das Hinspiel in Kassel verlor die ACT mit 58:95, am Sonntag wollen sie die Koblenzer zumindest ärgern. „Die haben eigentlich keine Schwächen – wir werden sehen, was geht“, so der ACT-Trainer: „Wir müssen das Tempo kontrollieren und dürfen uns nicht so viele Ballverluste erlauben.“

In der Landesliga kommt es ebenfalls zu einem Knaller: Spitzenreiter BC Marburg gastiert am Sonntag um 18 Uhr beim Verfolger ACT Kassel II. Das Hinspiel gewannen die Marburger mit 83:58. Die ACT Kassel III spielt zwei Stunden zuvor an gleicher Stelle gegen Langgöns. (zgk)

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